Die Mitgliederwerbung soll jetzt anlaufen, ein Forderungskatalog wird demnächst aufgestellt werden und eine Unterredung mit dem CGFP-Generalsekretär zwecks Aufnahme steht noch aus.
Die ASPOL, eine neue Polizeigewerkschaft, die laut Präsident Jean-Jacques Langers und Generalsekretär Christian Pierret keine Konkurrenz zum bestehenden Polizeisyndikat SNPGL sein will, sondern vielmehr eine Alternative wurde am Dienstag in der «Cité judiciaire» der Öffentlichkeit präsentiert.
Die Sprecher der ASPOL wünschen sich einen Dachverband in dem alle Berufsgruppen vertreten sein sollen, die mit Polizeiarbeit zu tun haben. Diesen Vorschlag unterbreiteten sie denn auch während einer Unterredung der SNPGL, die allerdings nichts hiervon hören wollte und dies ablehnte.
Dies ist denn der Beweggrund gewesen, die neue Organisation ins Leben zu rufen, die ihren Sitz in der Cité policière hat und ab sofort Mitglieder aufnimmt (Jahresbeitrag: 60 Euro).
Doch auch andere Themenbereiche wollen die ASPOL-Gewerkschafter begleiten.
Neue Laufbahnen und Dienstwaffe
So liegt die Diskussion über die neuen Laufbahnen ihnen am Herzen und sie wollen sich gegebenenfalls in die Diskussion um neue Dienstwaffen einmischen. Die Revolver, die zur Zeit von den Beamten als Dienstwaffe getragen werden, sollen demnächst durch Pistolen ersetzt werden.
Auch bei den Diskussionen, die zur Zeit zwischen Regierung, Polizeidirektion und Gewerkschaft zur anstehenden Reform der „Police grand-ducale“ laufen (am Donnerstag findet das nächste dieser Gespräche statt) nimmt die ASPOL eigenen Aussagen zufolge teil.
Einige der Mitglieder seien bereits in diesen Gesprächen eingebunden gewesen, hieß es dazu.
Ob diese Mitglieder nun im Streit aus der SNPGL schieden, ist nicht klar: Der ASPOL-Vorstand vermied gestern Anspielungen auf einen eventuellen Streit innerhalb der Polizeivertretungen.
Zu Demaart
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