Die Kinohäuser Europas haben insgesamt betrachtet ein schlechtes Jahr 2013 hingelegt. Vorläufigen Angaben zufolge ist die Zahl der Kinobesuche um 4,1 Prozent gefallen. Besonders stark war der Einbruch in Spanien (-16,1 Prozent), Frankreich (-5,3 Prozent), Großbritannien und Deutschland (jeweils -4 Prozent). In Luxemburg wurden 3,9 Prozent weniger Besucher gezählt. Entsprechend rückläufig waren auch die Einnahmen. Allein in Luxemburg fielen sie um 3,4 Prozent. Das geht aus den Angaben der Europäischen Beobachtungsstelle für den audiovisuellen Bereich von Freitag hervor.
Den Rückgang verspürte die Kinoindustrie nicht in allen EU-Ländern. In Bulgarien stieg die Kinobesucherzahl um 16,7 Prozent an, in Rumänien um 13,8 Prozent und in Litauen um 6,8 Prozent.
In klassischen Kino-Ländern bleibt der Anteil der eigenen, nationalen Produktionen sehr hoch. 33 Prozent der Kinobesuche galten einheimischen Streifen (40 Prozent im Vorjahr). In Italien sahen sich 31 Prozent der Kinobesucher italienische Filme an, in Dänemark bevorzugten 30 Prozent eigene Produktionen, in Deutschland 26 Prozent.
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