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Kaum erfunden, schon kriminell: Ein Web ohne Verbrechen gab es nie

Kaum erfunden, schon kriminell: Ein Web ohne Verbrechen gab es nie

Illegale Waffenkäufe, Kinderpornos, Rassismus, Mobbing – die Liste der kriminellen Abgründe, die sich im Web auftun, lässt sich bis fast ins Unendliche verlängern. Und das Ideal eines sauberen Netzes gehörte schon immer ins Reich des Fantastischen. Denn seit seiner Geburt gibt es im WWW auch Cyberkriminalität.

„Kriminelle haben das Internet von Beginn an für ihre Zwecke genutzt“, bringt es die Internethistorikerin Valérie Schafer von der Universität Luxemburg auf den Punkt. Cyberkriminalität in all ihren Facetten ist keineswegs eine neue Erfindung . „Ob der Austausch von Kinderpornografie, Neonazi-Webseiten mit antisemitischen und rassistischen Äußerungen, Phishing- und Spam-Webseiten, Drogen- oder Medikamentenhandel – all diese Probleme sind nichts neues. Es gab sie schon Anfang der 90er-Jahre, wenn auch in einem etwas kleineren Ausmaß als heute“, sagt die Forscherin.

Denn gleichzeitig mit den Grundlagen und Vorgängern des World Wide Webs entwickelten sich geheime Netzwerke, heute sogenannte „Darknets“. Und mit der wachsenden Popularität des World Wide Webs wucherten die dunklen Netze mit.

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