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Luxemburg: Senioren und das Coronavirus Familie und Gespräche sind große Kraftquellen

Luxemburg: Senioren und das Coronavirus  / Familie und Gespräche sind große Kraftquellen
Lebensfreude auf Distanz: Gespräche mit Familie und Freunden haben Senioren geholfen, besser mit den Folgen der Pandemie umzugehen Foto: dpa/Christoph Soeder

Wie haben Senioren, die zu Hause oder in CIPA-Häusern leben, den mehrwöchigen Lockdown im März und die folgenden Monate der Pandemie erlebt? In der zweiten Erhebungsphase der vom „Fonds national de la recherche“ geförderten „Crisis“-Studie fragten Forscherinnen der Universität Luxemburg und des „RBS Center fir Altersfroen“ nach dem Befinden von Seniorinnen und Senioren. Themen wie Zukunftsängste, Lebenszufriedenheit, Widerstandsfähigkeit und ein Generationenkonflikt kamen dabei zur Sprache. Dennoch zeichnet der zweite Teil unserer Reportage über die Studie ein überraschend positives Bild über das Erleben der Krise, trotz Phasen von sozialer Distanz zur Familie und Freunden.

Am 1. Juni startete die „Crisis“-Studie der Universität Luxemburg. Die ForscherInnen um Dr. Isabelle Albert wollten dabei den Umgang von Gesellschaft und Pflegeeinrichtungen mit älteren Menschen ab 60 Jahren während des mehrwöchigen Lockdowns und in den Monaten danach untersuchen. Sie konzentrierten sich hierbei auf Faktoren wie mentale Widerstandsfähigkeit (Resilienz) bei Krisenbewältigung, Einsamkeit, Risikolage, Selbsteinschätzung, Selbstbewusstsein und Kommunikation.

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en ale Sozialist
11. Januar 2021 - 19.06

Untersuchungen über Untersuchungen, wie es im/in der einzelnen Heimbewohner/in aussieht, weiss nur der/ die Betreffende/r. Was nützen da alle grossartigen wissenschaftlicen Studien? Dese Menschen sind von der Aussenwelt abgeschnitten. Und der Personalmangel verbessert ihre Lage nicht. Bis diese Altersforscher/innen ihre teure Studien abgeschlossen haben, wird Corona möglicherweise überwunden sein und eine Vielzahl an Senioren daran gestorben sein. Handeln sollte die Devise sein.