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BangladeschEine Million Menschen, die niemand will – Franz Fayot im größten Flüchtlingslager der Welt

Bangladesch / Eine Million Menschen, die niemand will – Franz Fayot im größten Flüchtlingslager der Welt
Mehr als die Hälfte der Bewohner der Camps sind Kinder Foto: Editpress/Christian Muller

Im Rahmen seines Besuchs in Bangladesch hat Franz Fayot, in seiner Rolle als Minister für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Angelegenheiten, am 1. Mai das größte Flüchtlingslager der Welt besichtigt. Auf einer Fläche, die etwa 1,5-mal so groß ist wie die Stadt Esch/Alzette, leben hier eine Million Menschen in kleinen Hütten aus Bambus und Plastik. Aussichten auf Besserung gibt es nicht.

In der zweiten Hälfte des Jahres 2017 war es ein großes Thema in der internationalen Politik: Hunderttausende Menschen aus der Ethnie der Rohingya flohen damals vor den Gewalttaten der myanmarischen Armee ins benachbarte Bangladesch.

In der grenznahen Stadt Cox’s Bazar wurde ihnen erlaubt, sich provisorisch niederzulassen. In diesem tropischen Sumpfgebiet gab es damals, bedingt durch die Krisen und Vorfälle der Jahre und Jahrzehnte davor, bereits einige kleinere Flüchtlingslager mit 30.000 bis 40.000 Rohingya. Innerhalb weniger Wochen stieg ihre Zahl dann sprunghaft um etwa 750.000 Menschen an.

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jean-pierre.goelff
4. Mai 2023 - 17.49

..an waat brengt daat Getuuts déen aarmen Kennercher?Nix,und nochmals nix!Maacht den Portemonni op,d'Ländchen huët jo eng immens grouss Geldschêpp,besonnesch fir Toopichkeeten, an investeïert dohannen!Ach,ech hun nees gedreemt......!!!