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Pandemie und PsycheÄngste, Stress, Unsicherheit: So beeinflusst Corona das Jahr 2021

Pandemie und Psyche / Ängste, Stress, Unsicherheit: So beeinflusst Corona das Jahr 2021
Unser Leben nach der Pandemie wird anders als bisher aussehen. Feststeht auch, dass 2021 vorerst im Zeichen des Coronavirus verlaufen wird. Drei Forscher der Uni Luxemburg blicken auf die Veränderungen an unserer Psyche, bei Kindern und Senioren in Luxemburg, die mit der Pandemie in Verbindung stehen Foto: dpa/Wolfgang Kumm

Ängste, Stress, Unsicherheit, Generationenkonflikte: Seit etwas weniger als einem Jahr leben wir mit dem Coronavirus. Und werden es vermutlich auch 2021 vorerst ertragen müssen. Es ist also Zeit, innezuhalten und zu schauen: Was machen das Virus und die veränderten Lebensumstände mit unserer Psyche, dem gesellschaftlichen Zusammenhalt und wie empfinden Kinder das neue „Normal“? Daisy Schengen fragte bei drei Wissenschaftlern der Uni Luxemburg nach dem Stand der Dinge.

Die Corona-Pandemie verlangt uns viel ab, Angst und Unsicherheit machen sich breit: Angst vor einer Ansteckung, davor, dass liebe Menschen erkranken oder gar an Covid-19 sterben können. Doch auch existenzielle Ängste durch Jobverlust und Kurzarbeit machen Betroffenen schwer zu schaffen, erklärt Prof. Dr. André Schulz, Gesundheitspsychologe an der Universität Luxemburg. Depressionen und Angstzustände nehmen zu, bestätigte auch der „Quality of Work Index“ der Salariatskammer Anfang Februar. Grund genug, den Gesundheitspsychologen nach den Auswirkungen von Ängsten und andauernder Anspannung in unserem Körper zu befragen.

Zunächst muss man zwischen Angst und Furcht unterscheiden, sagt der Forscher. Angst beschreibt einen generellen Alarmzustand, während sich die Furcht auf etwas Konkretes bezieht – Furcht vor Spinnen zum Beispiel.

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raymond
7. Februar 2021 - 19.38

We will be back! One way or another. The Corona Variants.

De Pitti
7. Februar 2021 - 12.32

Warum werden „ Wissenschaftler „ der Uni Luxemburg die soviel und sowenig über den Corona Virus gelernt haben wie der Rest der Bevölkerung um ihre Meinung gefragt ? Um die Zeitung zu füllen gibt es interessantere Berichte ,wenn ich mich nicht irre , oder ? Gute Frage ?

J.Scholer
7. Februar 2021 - 12.02

Die Corona Pandemie mag schlimm sein, doch im Verhältnis zu den Ängsten der Menschen in Kriegs-, Krisengebieten um Leben, Gesundheit, Ernährung, ......leben wir noch wie die Maden im Speck. Versetzen wir uns tagtäglich in deren Situation und genießen die Annehmlichkeiten die uns bleiben, die kleinen Freuden des Tages. Gelingt dies nicht , sollten wir uns die Frage stellen:“ Haben wir verlernt bescheiden zusein?“