Zu spät? Anja Di Bartolomeos neuer Erzählband enttäuscht Nach dem prämierten Band „Chamäleons“ erscheint mit „Nicht zu spät“ ein zynischer Band, in dem die Autorin Randexistenzen an der Grenze des Scheiterns porträtiert. Eine unglaubwürdige, fast gänzlich empathielose Figurenzeichnung verleiht den Erzählungen eine unangenehm voyeuristische Dimension, die Sprache ist effektheischend und lässt die nüchterne Einfachheit des vorherigen Bandes vermissen. „Nicht zu spät“ von Anja...
„D’Amerikaner sinn do“: Heute vor 75 Jahren überquerten alliierte Truppen die belgisch-luxemburgische Grenze bei Athus