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Luxemburger Shanghai-Pavillon: «Soll in China bleiben»

Luxemburger Shanghai-Pavillon: «Soll in China bleiben»

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Der Luxemburger Pavillon in Shanghai soll laut Premierminister Jean-Claude Juncker in der Volksrepublik China bleiben.

Der Besucherandrang im Luxemburger Pavillon auf der Weltausstellung in Shanghai ist groß. Von den Besuchern wurde er auf der Beliebtheitsskala als zweiter hinter jenem des Gastgeberlandes platziert. Mehr als drei Millionen Menschen haben ihn seit Eröffnung der  Ausstellung Anfang Mai besucht.

Und der Pavillon soll in der Volksrepublik China bleiben. Das wäre zumindest der Wunsch von Premierminister Jean-Claude Juncker. Der Umzug nach Luxemburg würde vermutlich teurer als bisher gedacht, sagte er am Dienstag. In Luxemburg müsste der Pavillon umgerüstet werden, um den klimatischen Anforderungen zu entsprechen. Schätzungen zufolge würden diese Arbeiten, der Ab- und Aufbau sowie die Verschiffung der Einrichtung aus Holz, Stahl und Glas  rund 6,5 Millionen Euro kosten.

Die Gëlle Fra soll hingegen zurück nach Luxemburg. Dass dieses nationale Symbol einen Zwischenstopp in Bascharage einlegen könnte, wollte Juncker nicht ausschließen. Bascharage ist die Geburtsstadt von  Claus Cito, dem Autor der Statue. Stadtbürgermeister und CSV-Chef Michel  Wolter  hatte sich kurz nach der Abreise der Plastik nach  Shanghai für diesen Zwischenstopp stark gemacht.

Ihr Interesse am Pavillon haben Schengen und  Esch/Alzette angemeldet.

tageblatt.lu