Im ersten Trimester 2011 sind 27,9 Prozent mehr Immobilien verkauft worden als im ersten Trimester 2010. Die Beobachtungsstelle des Wohnungsmarkts beruft sich bei ihren Angaben auf die notariellen Beurkundungen. Gestiegen sind auch die Wohnungspreise: um 2,72 Prozent für bereits bestehende Wohnungen und um 4,64 Prozent für noch zu errichtende Wohnungen.
Die Zahl der zum Verkauf angebotenen Häuser stieg laut Anzeigen in einem Jahr um 4,45 Prozent. Bei den Wohnungen in Mehrfamilienhäusern ist sogar eine Zunahme von 21,20 Prozent feststellbar, so das «Observatoire». Auch die Mieten zogen leicht an: um 1,57 Prozent bei den Häusern und um 2,01 Prozent bei den Apartments.
Der größte Preissprung bei den Häusern innerhalb eines Jahres ist laut einer Zusammenstellung des «Observatoire» in der Region Zentrum-Süden festzustellen: + 8,24 Prozent. Die Region geht von Frisingen im Süden bis Lorentzweiler nördlich und Steinfort westlich der Hauptstadt. Bei den Apartments wurden die größten Steigerungen in der Region Zentrum-Norden (Lorentzweiler bis Diekirch/Bourscheid) notiert. Berechnet wurden die Preise anhand der veröffentlichen Verkaufsangebote.
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