Der UN-Umweltgipfel in Rio de Janeiro ist von Umweltverbänden als «kolossales Scheitern» bewertet worden. Mit der Erklärung «Die Zukunft, die wir wollen» gebe es bei Themen wie Meeresschutz und Nachhaltigkeit weder Fristen noch klare Ziele.
UN-Generalsekretär Ban Ki Moon sieht dagegen Fortschritte. «Das ist ein Dokument, das sehr ehrgeizig und praktisch für die nachhaltige Entwicklung ist», sagte er mit Blick auf die Erklärung des am Freitag endenden Gipfels in der brasilianischen Metropole.
EU-Umweltkommissar Janez Potocnik sagte mit Blick auf die harte Kritik aller Umweltverbände: «Ganz offensichtlich beurteilen wir das Resultat unterschiedlich. Wir preisen das Ergebnis nicht, aber es ist auch nicht fair zu sagen, der Text habe keine guten Elemente.» Auch er hätte sich eine stärkere Passage zum Auslaufen der Milliarden-Subventionen für fossile Brennstoffe gewünscht, sagte Potocnik. «Was im Text steht, ist kein gutes Ergebnis.»
Zu Demaart
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