Dem EU-Land fehlen geeignete Flugzeuge, um den ursprünglich auf gut fünf Hektar im Witoscha-Gebirge bei Sofia ausgebrochenen Brand aus der Luft zu löschen. So wurden in dem schwer zugänglichen Terrain Pferde und Maultiere eingesetzt, berichteten bulgarische Medien.
Die Ursache des mitten in der Hitzewelle am Sonntag entflammten Feuers war noch immer unbekannt. Rund 400 Feuerwehrleute und Freiwillige sowie Kräfte des Innenministeriums versuchten seitdem vergeblich, den Brand in dem hochgelegenen Gebiet unter Kontrolle zu bringen.
Mehrere hundert Freiwillige
Drei Löschhubschrauber sind derzeit im Einsatz, eine Gefahr für die Bevölkerung bestehe nicht, betonte der Hauptkommissar des Zivil- und Naturschutzes Nikolai Nikolov gegenüber bulgarischen Medien. Außerdem erklärte er, habe das Feuer bisher nur abgestorbenes Gehölz umfasst. Die Feuerwehr und die über 400 Freiwilligen versuchten deshalb mit Nachdruck die Brandherde einzugrenzen und so ein Übergreifen auf neubepflanzte Gebiete zu verhindern, so Nikolov weiter.
Die Meteorologen in dem Balkanland erwarteten für die kommenden Tage noch steigende Temperaturen, teilweise über 37 Grad.
Zu Demaart
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