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Schlag gegen Kinderporno-Ring

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In Österreich sind der Polizei 272 Pädophile ins Netz gegangen. Sie sollen zu einem Ring von Kinderschändern aus 141 Ländern gehören. Das pornografische Material war auf Servern in Luxemburg gespeichert.

Bei einer internationalen Operation gegen Kinderpornografie haben Polizeibehörden in 141 Ländern hunderte Pädophile ausgeforscht. Allein in Österreich ermittelten die Polizeibehörden bei ihrem bisher größten Einsatz dieser Art gegen 272 Personen.

Der Tipp kam aus Luxemburg, so der Inspektor des Bundeskriminalamts Harald Gremel auf einer Pressekonferenz am Mittwoch.

Luxemburger Ermittler beschlagnahmten Material

Ein Server-Dienstleister hatte festgestellt, dass auf zwei Web-Seiten auf seinen Servern weltweit kinderpornografisches Material angeboten wurde. Das Unternehmen verständigte die Behörden. Luxemburger Ermittler beschlagnahmten die Server und informierten die Kollegen in den betroffenen Ländern. Die großherzogliche Polizei sei im März 2011 von spezialisierten Kreisen über diesen Tatbestand informiert worden, bestätigten Polizei und Staatsanwaltschaft Luxemburg am Mittwoch. Anhand der auf dem Server identifzierten IP-Adressen konnten die Adressen jener Personen festgestellt werden, welche das Material gesichtet und heruntergeladen hatten.

Die Verdächtigen stammen aus allen Bundesländern, wie in Wien bekannt gegeben wurde. Bei den monatelangen Erhebungen in der Pädophilenszene – die Ermittlungen laufen seit ungefähr einem Jahr – sind grosse Mengen an kinderpornografischem Material gefunden und sichergestellt worden. Die Datenauswertung sei noch nicht abgeschlossen.