Matthias Naske soll zum Wiener Konzerthaus wechseln. Die Meldung wurde zuerst von Radio 100,7 verbreitet, das sich dabei auf Informationen aus der Wiener Presse beruft. Der Name des aktuellen Generaldirektor der Luxemburger Philharmonie fiel im Zusammenhang mit dem bevorstehenden Abgang des aktuellen Chefs des Wiener Musikhauses Bernard Kerres. Dem Vernehmen nach stehe schon fest wer Kerres nachfolgt: Matthias Naske, so der „Kurier“ am Mittwoch in seiner Online-Ausgabe. Erst als dieser zugesagt haben soll, wieder nach Wien zu kommen, soll die Rochade beschlossen worden sein.
" class="infobox_img" />Matthias Naske leitete die Philharmonie Luxemburg seit 2003. (Foto: Isabella Finzi)
Naske selbst hat Radio 100,7 gegenüber die Information weder bestätigt noch dementiert. Dem Tageblatt sagte er, dass wohl Gespräche stattgefunden hätten. Nach zehn Jahren in Luxemburg schloss er einer Reorientierung seiner beruflichen Laufbahn jedoch nicht aus.
Die DP-Abgeordnete Anne Brasseur möchte Kulturministerin Octavie Modert in den Kulturausschuss des Parlaments zitieren, um über diese Angelegenheit und den Rücktritt des stellvertretenden Direktors der Philharmonie Stefan Rosu zu reden.
Naske leitet die Philharmonie seit 2003. Zuvor war er u.a. Generalsekretär der Camerata Academica Salzburg und zuletzt Generalsekretär der Jeunesses musicales Österreich gewesen. Sein Vertrag mit der Philharmonie war vor zwei Jahren um weitere fünf Jahre verlängert worden.
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