Zwei Tage nach dem rätselhaften Verbrechen mit vier Toten in den französischen Alpen laufen die Ermittlungen auf Hochtouren.
08.09.2012. Blumen am Tatort in Chevaline, wo vier Menschen brutal ermordet wurden. (le Dauphine)
... auf der Strasse von La Combe d'Ire. (Tageblatt-Archiv/Robert Pratta)
Auf einer Pressekonferenz informiert Staatsanwalt Eric Maillaud über den bisherigen Stand der Ermittlungen. Klar ist aber, dass der tote Radfahrer ein in der Nähe wohnhafter Franzose war. (Tageblatt)
Weiter berichten Ermittler, dass die Opfer von einem anderen Radfahre gefunden wurden, einem ehemaligen Mitglied der britischen Armee. Das ältere Mädchen hat Schussverletzungen und leidet an einer Gehirnerschütterung. (Tageblatt)
Die Polizei untersucht den Wohnwagen der britischen Familie auf dem Zeltplatz Le Solitaire du Lac d'Annecy. (Tageblatt)
08.09.2012. Der mysteriöse Mord beschäftigt die Medien nach wie vor. Ein Journalist in der Combe d'Ire'-Straße in Chevaline. (le Dauphine)
08.09.2012. Ein Kameramann filmt Spuren am Totort in Chevaline, bei Annecy. (le Dauphine)
Nachbarn bringen Blumen zum Haus der ermordeten Familien in Claygate in Surrey bei London. (Karel Prinsloo)
Hier wohnte die Familie al-Hilli im britischen Claygate, Surrey, rund 30 Kilometer südlich von London entfernt. (dapd/Justin Tallis)
Die öffentliche Trauer beginnt: Ein Mann will vor dem Haus der ermordeten Familie Blumen niederlegen. (dapd/Justin Tallis)
Der BMW der britischen Familie wird am Nachmittag des 6. September abtransportiert. (Tageblatt-Archiv/Robert Pratta)
Im BMW versteckte sich das 4-jährige Mädchen acht Stunden lang unter seiner toten Mutter. (Tageblatt-Archiv/Robert Pratta)
Die Gendarmerie eskortiert die Leichenwagen... (Tageblatt-Archiv/Robert Pratta)
Am Freitag sollten die Leichen untersucht und ein Aufruf nach Zeugen gestartet werden, meldete der französische Rundfunk. Auch werde man versuchen, die zwei überlebenden und schwer geschockten Mädchen «vorsichtig» zu befragen, hieß es. Die Staatsanwaltschaft in Annecy sollte am Freitag oder am Samstag über erste Ergebnisse berichten. Bei der Bluttat waren drei britische Urlauber und ein französischer Radfahrer ermordet worden. Zwei Mädchen überlebten das Drama.
Drei der Opfer waren durch Kopfschüsse geradezu hingerichtet worden. In der britischen Presse kursierten deshalb Gerüchte über «Auftragsmorde» – möglicherweise aus politischen Gründen, da der Familienvater aus dem Irak stammte, oder aus familiären Gründen. Das schwer verletzte siebenjährige Mädchen wurde in ein künstliches Koma versetzt. Die Vierjährige wurde erst Stunden nach der Tat unverletzt unter der Kleidung ihrer toten Mutter im Inneren des Autos gefunden.
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