In den Niederlanden haben am Mittwoch die vorgezogenen Parlamentswahlen begonnen. Nach nur zwei Jahren sind 12,7 Millionen Niederländer erneut aufgerufen, die Zweite Kammer ihres Parlaments zu wählen. Nach den Umfragen wird ein Kopf- an Kopfrennen zwischen den regierenden Rechtsliberalen und den Sozialdemokraten erwartet.
" class="infobox_img" />Diederik Samsom von der sozialdemokratischen Partei der Arbeit (PvdA) könnte neuer niederländischer Premierminister werden. (Foto: dpa)
Die Wahlen waren notwendig geworden, nachdem der Rechtspopulist Geert Wilders der Minderheitsregierung aus Rechtsliberalen und Christdemokraten seine Unterstützung entzogen hatte und die Regierung daraufhin im April zurückgetreten war.
Die ersten Wahllokale öffneten bereits um 6.00 Uhr vor allem auf Bahnhöfen. Außer in Schulen und Rathäusern können die Niederländer auch in einigen Supermärkten, Kaufhäusern und selbst in einem Strandclub ihre Stimme abgeben. Die Wahllokale schließen um 21.00 Uhr.
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