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Cargolux: Stillstand

Cargolux: Stillstand

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Keinerlei Fortschritte hat es am Mittwoch bei der ersten Verhandlungssitzung zur Erneuerung des Kollektivvertrags für die Mitarbeiter von Cargolux gegeben.

Am 28. September hatte die Direktion von Cargolux den Kollektivvertrag für die Mitarbeiter gekündigt. Am Mittwoch fand die erste Verhandlungssitzung mit den Gewerkschaften statt. Eigentlich ein überflüssiges Treffen, da man nichts genaues in Erfahrung bringen konnte, meinte nach dem Treffen Hubert Hollerich (OGBL) gegenüber Tageblatt.lu.

Von Direktionsseite sei immer wieder darauf hingewiesen worden, dass es dem Unternehmen derzeit schlecht gehe, die Kosten, auch die Löhne, reduziert werden müssten. Diesbezügliche Fragen der Gewerkschaften seien jedoch nicht konkret beantwortet worden, so Hollerich. Am 16. Januar 2013 soll ein Vorschlagskatalog der Unternehmensführung vorliegen.

Es fehlt eine klare Strategie

Die Gesellschaft befindet sich nach der Ankündigung von Qatar Airways, aus der Cargolux zu steigen, im Schwebezustand. Es fehlt eine klare Strategie, die die Regierung zusammen mit den Aktionären erst mit dem neuen Anteileigner vereinbaren will, vorausgesetzt Qatar Airways verkauft.

Die umstrittene Studie der Beraterfirma Oliver Wyman ist nicht vom Tisch. Das entspreche auch dem Wunsch der Aktionäre, so die Direktionssprecher am Mittwoch gegenüber den Gewerkschaften. Eben diese Studie schlägt die Auslagerung des Wartungsbereichs auf Findel und eine Reduzierung der Cargolux-Flotte auf 13 Maschinen vor. Würden alle bestellten neuen Boeing 747/8 in Betrieb genommen, stünden der Gesellschaft 18 Flugzeuge zur Verfügung.

Das weiteren Schritte der Regierung im Dossier Cargolux ist am Donnerstag das Treffen der Fraktionspräsidenten mit Finanzminister Luc Frieden und Nachhaltigkeitsminister Claude Wiseler.