Luxemburger Wohnungen sind groß. Sie zählen durchschnittlich etwa 130 Quadratmeter. Mehr als ein Drittel der Wohnungen haben zwischen 75 und 124 Quadratmeter. Am wenigsten Wohnfläche steht den Haushalten in Esch-sur-Alzette zur Verfügung (96 Quadratmeter im Durchschnitt), gefolgt von Differdange (103.8 Quadratmeter) und Luxemburg-Stadt (105.5 Quadratmeter). Auf der anderen Seite liegt Niederanven mit 190,2 Quadratmeter an der Spitze.
Alleinstehende leben im Schnitt auf 95,2 Quadratmetern. Die Wohnungen von Mehrpersonen-Haushalten sind größer, aber der Platz, der den Haushaltsmitgliedern zur Verfügung steht, ist kleiner. So haben die Mitglieder eines vierköpfigen Haushalts im Durchschnitt nur 40,3 Quadratmeter zur Verfügung. Haushalte mit sechs Menschen müssen sich sogar mit nur 30,1 Quadratmeter pro Person begnügen. In diesem Zusammenhang ist die Gemeinde mit den größten Haushalten Flaxweiler mit 3.02 Personen pro Haushalt. Luxemburg-Stadt liegt dagegen mit 1.94 Personen am unteren Ende der Skala.
Der Statec hat zudem Unterschiede festgestellt, was die Nationalität anbelangt. Briten gaben die größten Wohnflächen (Durchschnitt von 158,7 Quadratmeter) an, gefolgt von Niederländern (153,6 Quadratmeter) und Luxemburgern (140,9 Quadratmeter). Portugiesen haben mit 97,9 Quadratmeter im Durchschnitt die kleinsten Wohnungen.
Eigentümer haben mehr Platz
Eigentümer bewohnen die größten Flächen (147,7 Quadratmeter im Durchschnitt). Die Wohnungen von Haushalten, die zur Miete wohnen haben eine durchschnittliche Fläche von
83,6 Quadratmeter und die Fläche von mietfreien Wohnungen liegt bei 117 Quadratmeter. In Eigentümerhaushalten leben allerdings auch mehr Personen. Pro Kopf liegt die Wohnfläche
für Eigentümer im Durchschnitt bei 69,9 Quadratmeter, bei Mieter aber nur bei 47,2 Quadratmeter.
Was die Ausrüstung der Wohnungen anbelangt, so sind 97 Prozent der Wohnungen mit dem Mindeststandard ausgestattet, d.h., sie haben ein Bad, eine Toilette innerhalb der Wohnung und eine Zentralheizung. 98,1 Prozent der Haushalte besitzen einen Kühlschrank, 95,8 Prozent einen Fernseher, 94,8 Prozent eine Waschmaschine, 92,4 mindestens ein Handy aber nur 84,1 ein Festtelefon, 79,2 Prozent einen Geschirrspüler, 78,4 Prozent ein Auto, 74,8 Prozent einen DVD-Player, 73,8 Prozent einen Tiefkühler und 60,4 Prozent einen Wäschetrockner.
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