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Journalisten bei der Arbeit behindert

Journalisten bei der Arbeit behindert

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Berufsjournalisten wurden am Mittwoch bei ihrer Arbeit von behindert. Der Presserat protestiert. In einer Stellungnahme spricht er von einem Verstoß gegen das Gesetz über die Ausdrucksfreiheit.

«Am 6.März 2013 kam es im “Cercle Cité” in der Hauptstadt anlässlich eines vom “Centre virtuel sur la connaissance de l’Europe” und der “Fondation du Mérite européen” organisierten Veranstaltung zu einem bedauernswerten Zwischenfall, indem Fotografen mit ihrem Ausweis als Berufsjournalisten nicht zugelassen wurden, um ihren Informationsauftrag zu erfüllen.

Der international ausgerichtete Abend bestand einerseits in einer Konferenz, bei der es im Rahmen des 100.Geburtstages von Pierre Werner um die europäische Wirtschafts- und Währungsunion , und andrerseits um die Verleihung des “Collier du Mérite européen” an den ehemaligen Präsidenten der Europäischen Zentralbank, Jean-Claude Trichet, ging. Dabei wurden am Haupteingang zum “Cercle Cité”-Gebäude die Pressefotografen mit Journalistenausweis und trotz vorheriger Akkreditierung von Vertretern der Polizei und Agenten einer Sicherheitsfirma einfach abgewiesen, währenddem ein Kameraman von RTL frei im grossen Saal arbeiten konnte, wie auch ein Fotograf des Organisators und des staatlichen Informations- und Pressedienstes.

Gegen diese unzulässige Behinderung von Berufsjournalisten protestiert der Presserat vehement, weil sie im Widerspruch zum Gesetz vom 11.April 2010 über die Ausdrucksfreiheit in den Medien steht.»