Roger Mandé, Ex-SREL-Mitarbeiter, ist am Freitag vom parlamentarischen Untersuchungsausschuss hinter verschlossenen Türen gehört worden.
08. März 2013: Hinter verschlossenen Türen wird der ehemalige Geheimdienst-Mitarbeiter Roger Mandé gehort. (F.aussems)
11. Januar 2013: Der aktuelle SREL-Chef Patrick Heck wusste von illegalen Abhöraktionen zwischen 2007 und 2009. (Pierre Matgé)
Bislang ein Mann ohne Gesicht. Der ehemalige SREL-Mitarbeiter Roger Mandé. (F.aussems)
19. Februar 2013: Ex-SREL André Kemmer war 2007 maßgeblich an der Abhöraktion des Ex-SREL-Chefs Marco Mille gegen Premierminister Jean-Claude Juncker beteiligt. (Herve Montaigu)
08.Februar 2013: Ex-SREL Frank Schneider: "Im Geheimdienst zirkulierten damals die Gerüchte, Mandé sei ein Informant Junckers im SREL". (Pierre Matge)
05. Februar 2013: Generalstaatsanwalt Robert Biever: "Das Misstrauen gegenüber dem Geheimdienst war damals sehr groß". (Herve Montaigu)
01. Februar 2013: Dass es Karteikarten mit Tausenden Einträgen beim SREL gab, habe er nicht gewusst, beteuert Ex-Premierminister Jacques Santer bei seiner Anhörung. (Isabella Finzi)
25. Februar 2013: Premierminister Jean-Claude Juncker glaubt nicht, dass ein Gespräch zwischen ihm und dem Staatschef, Großherzog Henri, abgehört worden ist. (F.aussems)
22. Januar 2013: Der langjährige Geheimdienstchef Charles Hoffmann: "Es gab unter mir keine innenpolitische Spionage". (F.aussems)
15. Januar 2013: Ex-SREL-Chef Marco Mille habe die Funktionsweise des Dienstes zu reformieren versucht. Seine Bestrebungen seien aber nicht "gut angekommen". (Pierre Matgé)
Ein offenes Gespräch, so bezeichnete Ausschusspräsident Alex Bodry (LSAP) das Treffen des parlamentarischen Untersuchungsausschusses mit dem ehemaligen Geheimdienstler Roger Mandé am Freitag. Mandé war bis zu seinem Wechsel in den SREL Chauffeur von Premierminister Jean-Claude Juncker. Nach dem Wechsel an der Spitze des SREL im Jahr 2010 schied Mandé aus dem Geheimdienst aus.
Wegen seiner Nähe zum Premier wurde im SREL vermutet, Mandé sei von Juncker in den Geheimdienst versetzt worden, um seinem Ex-Chef über Interna zu berichten. Mandé bestätigte am Freitag die Aussage von Juncker vor dem Untersuchungsausschuss, dass er keinesfalls als Junckers Mann in den SREL eingeschleust worden sei.
Details über das Gespräch im U-Ausschuss wollte Bodry am Freitag nicht sagen. Die Aussagen Mandé hätten jedoch dazu beigetragen, die bevorstehenden Treffen mit Ex-SREL-Chef Marco Mille und Ex-Geheimdienstler Frank Schneider vorzubereiten. Auch habe Mandé Einzelheiten zu einzelnen SREL-Operationen genannt.
Nächster Gast des Parlamentarier am nächsten Freitag ist Marco Mille.
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