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Den Bürgern auf den Zahn gefühlt

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Bei einer großangelegten Umfrage von Ceps/Instead werden von Januar bis Oktober 3500 Haushalte zum Thema "Leben in Luxemburg" befragt. 500 Haushalte haben bereits mitgemacht.

Im Tageblatt vom Freitag erinnerte das Umfrageinstitut Ceps/Instead in einer Anzeige an die großangelegte Umfrage zum Thema «Leben in Luxemburg». Von Januar bis Oktober will das Institut in Zusammenarbeit mit dem Statec einen Umriss der Lebensbedingungen in Luxemburg aufstellen. Dazu sollen 3500 Haushalte befragt werden. «500 haben bereits mitgemacht», so die Verantwortliche der Plattform von Ceps/Instead gegenüber Tageblatt.lu.

«100 Marktforscher werden insgesamt 3500 Haushalte befragen», so die Verantwortliche weiter. «Neu ist dieses Jahr, dass die Marktforscher mit einem Laptop ausgestattet sind. Die erfragten Daten können so direkt eingegeben werden. Das erleichtert im Nachhinein die Auswertung.» Da diese Methodik zum ersten Mal zum Einsatz komme, habe die Vorbereitung länger gedauert.

Repräsentative Umfrage

Das Auswahlverfahren laufe über die Dateien der Sozialversicherung «Sécurité sociale». «Die Leute werden rein zufällig ausgesucht, aber innerhalb bestimmter Kriterien, wie u.a. Alter oder Geschlecht», betonte die Verantwortliche der Plattform. Dies sei besonders wichtig in Bezug auf die Repräsentativität der Umfrage.

Die erhobenen Daten werden anonym ausgewertet. Die Interviewer unterliegen der Schweigepflicht. Unter dem Namen «Liewen zu Lëtzebuerg» – «Leben in Luxemburg» werden Fragen zu Einkommen, Steuern, eventuellen Schwierigkeiten materieller oder finanzieller Natur gestellt. Manche Befragte werden in einem Zeitrahmen von vier Jahren einmal jährlich interviewt. «Auf diese Weise kann die Entwicklung einzelner Haushalte im Laufe der Zeit ausgewertet werden.»

Spiegelbild des Alltags

Die Umfrage soll ein Spiegelbild des Alltags in Luxemburg erstellen. So werden auch Wohnsituation, Gesundheit, Beziehungen Wohlbefinden der Menschen erfasst. Dabei ist es besonders wichtig, dass die verschiedensten Menschen in Luxemburg interviewt werden: Von jung bis alt, arbeitslos oder nicht, wohlhabend oder arm, Luxemburger oder Ausländer, aus dem Süden oder dem Norden des Landes.

Das Institut weist darauf hin, dass es in der aktuellen Krisensituation besonders wichtig sei, solche Datenerhebungen zu erstellen. Dadurch kann die Situation in Luxemburg besser eingeschätzt und sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene bemessen werden.

Ceps/Instead unterstreicht ausdrücklich, dass alle erhobenen Daten strengster Vertraulichkeit unterliegen und anonym verarbeitet werden. Sie dienen rein statistischen und wissenschaftlichen Zwecken und werden weder an Dritte noch an das Steueramt weitergegeben.