Die drei Fakultäten, die Verwaltung, die Forschung – quasi alles nahm ein Bewertungskomitee, das aus ausländischen Experten bestand, unter die Lupe. Das Ergebnis fällt für die junge Universität global positiv aus.
" class="infobox_img" />Das Uni-Gebäude auf Limpertsberg. Die Aufteilung auf mehrere Standorte schadet der Kommunikation, so die Experten. (Foto: François Aussems)
Ihrer Aufgabe in den Bereichen Forschung und Lehre werde die Uni gerecht. Im Bereich Forschung gibt es sehr gute Noten. Die Bestnote „Exzellent“ ging an die Forschungspriorität Europa- und Wirtschaftsrecht, so die Uni am Montag. Die Prioritäten Internationale Finanzwissenschaften, Sichere Informationstechnik und Systembiomedizin wurden mit „Sehr gut“ und der Schwerpunkt „Erziehung im mehrsprachigen Kontext“ mit „Gut“ bewertet. Auch die drei Fakultäten wurden für Forschung und Lehre überwiegend gut benotet.
Kommunikation mangelhaft
Die Experten wiesen jedoch auch auf einige Problemfelder hin. So mangele es der Schule noch an einer gemeinsamen Identität, eine Folge der Zersplitterung auf mehrere Standorte. In einem kleinen Land wie Luxemburg wirke sich die Verteilung auf mehrere Standorte negativ aus. Der Umzug auf Belval dürfte sich positiv auswirken.
Mangelhaft ist den Experten zufolge die Kommunikation zwischen den einzelnen Akteuren der Universität. Alle wichtigen Fragen müssten jedoch gemeinsam erörtert werden.
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