In Europa und auch in Luxemburg steigt die Arbeitslosigkeit, besonders bei den jungen Menschen, stetig an. Auf diesen Missstand machten déi gréng zusammen mit déi jonk gréng anhand einer Straßenaktion am Samstag aufmerksam. Ein Dutzend Jugendliche versammelten sich in Anwesenheit von Abgeordneten und Präsidenten in Esch/Belval.
Bemängelt wird insbesondere, wie das Luxemburger Schulsystem junge Menschen aussortiere. Die Orientierung in der Schule sei mangelhaft und die Berufsausbildung müsse flexibler gestaltet sein.
«Bessere Ausbildung»
Beide Gruppierungen fordern deshalb eine bessere Ausbildung für Jugendliche, um deren Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu stärken.
Ein konkreter Vorschlag von déi gréng ist die Einführung einer Gesamtschule. Hier könnten Kinder und Jugendliche bis zum Alter von 15 Jahren gemeinsam lernen. Erst danach müssten sie sich für eine spezifischere Schullaufbahn entscheiden.
Zu Demaart
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