Noch unklar ist, ob 2013 auch wirklich neun Länder teilnehmen: Zypern streicht seine Delegation wohl massiv zusammen. Eine komplette Absage ist nicht auszuschließen.
Eckdaten
Mittwoch (27.03.13): Veröffentlichtung der „long list“.
Freitag: Treffen der „chefs de mission“ und der technischen Kommission in Luxemburg.
30.4.: Entscheidung des JPEE-Generalsekretärs über die Nominierung ausländischer Athleten.
8.5.: Definitive Meldelisten.
27.5.: Eröffnungsfeier.
1.6.: Schlussfeier.
Der Sport auf Zypern spürt logischerweise auch die aktuelle Finanzkrise. Eigentlich sollte der zypriotische „chef de mission“ zum Treffen mit den anderen Vertretern in Luxemburg erscheinen: dies wird jedoch nicht der Fall sein, wie das Tageblatt in Erfahrung brachte.
Im vergangenen Sommer hatte ein Vertreter der Delegation Luxemburg bereits besucht. Auch wenn ein Fehlen am Freitag kein definitiver Hinweis ist, dass Zypern keine Sportler schickt, ist diese Maßnahme – wie mitgeteilt aus ökonomischen Gründen – jedoch sehr seltsam.
Meldelisten
Etwa 200 Sportler soll Zypern Ende Mai nach Luxemburg „schicken“. Dass die führende JPEE-Nation im Medaillenspiegel (386 Gold/284 Silber/277 Bronze) jedoch weniger Sportler nominieren wird, liegt durchaus im Bereich des Denkbaren. Am Mittwoch (27.03.13) ist Meldefrist für die „long list“; am 8. Mai müssen die definitiven Meldelisten vorliegen.
Es versteht sich von selbst, dass ein Fehlen Zyperns oder das Erscheinen eines dezimierten Teams das sportliche Bild der JPEE 2013 stark verändern würde.
Auch der „Neuling“ Montenegro wird wohl nicht mit einer Delegation von 32 Personen – wie Ende Januar angekündigt – anreisen. Aus Luxemburger Sicht ist zu vermelden, dass die Liste mit den „final entries by number“ 160 Namen enthält (Ende Januar stand die Zahl bei 167). Hier kann es bis zum 8. Mai natürlich noch Veränderungen geben.
Ein wichtiger Bestandteil der Spiele sind die „bénévoles“, denen Anfang der Woche ihre „Arbeitsbereiche“ mitgeteilt wurden. In einigen Wochen werden dann die verschiedenen Ausbildungen beginnen.
1.300 „bénévoles“
In der JPEE-Newsletter für die freiwilligen Helfer (www.luxembourg2013.lu) ist zu lesen, dass von den 800 Meldungen 546 Personen als „bénévoles“ zurückbehalten und darüber informiert worden sind. Etwa 110 Leute waren nicht für die ganze Dauer der Spiele einsetzbar und werden zu spezifischen Terminen eingesetzt. Bleibt noch zu erwähnen, dass 228 Personen sich zwar angemeldet hatten, danach aber kein Feedback gaben.
Auch die zehn implizierten Verbände hatten ihre Suche nach Freiwilligen gestartet: hier kommen noch mal 550 Ehrenämtler hinzu.
Unter dem Strich stehen also etwa 1.300 freiwillige Helfer bereit.
Die „bénévoles“ haben auch ein Anrecht auf die Karten für die Eröffnungsfeier am 27. Mai im „Stade Josy Barthel“. 1.000 Tickets sind für die Athleten reserviert, 1.000 für Gäste.
Die Restkarten sollten in Kürze in den freien Verkauf gehen.
Prominente Gäste
Zu Gast werden auch einige bekannte Persönlichkeiten aus der internationalen Sportwelt sein. IOC-Präsident Jacques Rogge oder auch Fürst Albert von Monaco werden im Großherzogtum anwesend sein. Aber wohl nur bis Mitte der Woche, denn dann trifft sich in St. Petersburg (Russland) der Exekutiv-Ausschuss des IOC (29. bis 31. Mai). Dort findet vom 26. bis 31. Mai auch die SportAccord-Convention statt: SportAccord ist die zentrale Dachorganisation der Sportfachverbände weltweit.
Besuchen können sie dann neben den existierenden Wettkampfstätten den einzigen Veranstaltungsort, der für die JPEE 2013 neu erbaut wird. Beachvolleyball wird nämlich in der Coque gespielt, genauer gesagt, auf dem Gelände der Coque. In Höhe des Springturms entsteht im Freien ein ganzer Komplex, den die Coque selbst finanziert. Es werden rund um das Beachvolleyballfeld eine Liegewiese und eine „surface polyvalente“ angelegt, wo verschiedene Sportarten ausgeübt werden können. Nach den Spielen steht dieser Teil dann den „normalen“ Besuchern zur Verfügung, wird aber auch als zusätzliches Modul in den Betrieb der Schulsportstunden aufgenommen.
Zu Demaart
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