Mit einem lachenden und einem weinenden Auge blickten die Telekomgesellschaften auf das vergangene Jahr. Einerseits nahm der allgemeine Umsatz mit 0,38 Prozent nur geringfügig auf 513,3 Millionen Euro zu, andererseits stieg diese Kennzahl bei der mobilen Telekommunikation um 5,8 Prozent auf 286,2 Millionen Euro an. Das geht aus dem Jahresbericht des Telekom-Marktregulierers „Institut Luxembourgeois de régulation (ILR)“ hervor. Gleichzeitig stieg auch das Investitionsvolumen, insbesondere für den Ausbau des Glasfasernetzes. 91,1 Prozent der Investitionen gingen auf Rechnung des Postunternehmens.
2012 zählte das Land 762.000 Mobilfunk-Abonnenten. Die Benutzung des Handys für Gespräche stieg um 8,13 Prozent. Um 6 Prozent legte auch die Zahl der verschickten SMS (982,3 Millionen) zu. Laut ILR surften 385.100 Abonnenten mit ihrem GSM im Internet. 2011 waren es 299.300. Jeder zweite GSM-Benutzer nutze sein Handy auf fürs Internet. Für die Telekomgesellschaften bedeutet die verstärkte Nutzung der mobilen Dienste zusätzliche Einnahmen (+11,96 Prozent).
Dem gegenüber steht ein Rückgang der Abonnenten beim Festnetz-Telefonanschluss von 280.000 auf 269.000. Rückläufig war laut ILR auch die Zahl der Abonnenten am klassischen Kabel-TV. Um 36,4 Prozent auf 30.000 Nutzer legte hingegen die Zahl der Haushalte zu, die TV übers Internet (IPTV) schauen.
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