Wie der französische Innenminister am Donnerstag mitteilte, plant man eine weitere allgemeine Geschwindigkeitsbeschränkung auf allen Strassen des Hexagons.
Die französische Regierung sieht in einer solchen Massnahme ein probates Mittel, um die Zahl der Verkehrs-Unfälle und -Toten drastisch zu reduzieren. Auf allen Autobahnen sollte dann nur mehr mit 120/110 km/h (so wie es bereits auf der A31 von der französischen Grenze bis Nancy bereits der Fall ist) anstatt mit 130 km/h gefahren werden. Auf allen anderen Landstrassen würde die Geschwindigkeit auf 80 km/h reduziert, anstatt wie bisher 90 km/h. Plädiert wird auch für 30-km-Zonen innerhalb aller Ortschaften.
Die französische Vereinigung „40 millions d’autombobilistes“ bezeichnete diesen Vorstoss als „proposition stupide“. Wollte man die Zahl der Verkehrsunfälle wirklich reduzieren, so müsse man in erster Linie dem Auto- und Motorrad-Fahren unter Alkoholeinfluss den Kampf ansagen.
Zu Demaart
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