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PID: In vier Wahlbezirken

PID: In vier Wahlbezirken

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LUXEMBURG - Pareipolitische Konkurrenz dürfte die ADR insbesondere von der neu gegründeten Colombera-Partei PID bekommen. Das politischen Schicksal von Jacques-Yves Henckes bleibt unklar.

Spätestens am 10. August will der unabhängige Abgeordnete Jean Colombera die Listen seiner neu gegegründen Partei fir integral Demokratie (PID) vorstellen. Geplant seien vollständige Listen in allen Bezirken, so der Abgeordnete. Der Ex-ADR-Mann wird Spitzenkandidat sein.

Colombera hatte die ADR im Dezember 2012 fast gleichzeitig mit dem zweiten unabhängigen Abgeordneten Jacques-Yves Henckes verlassen.

Parlament oder Staatsrat

Henckes wird indes nicht für die PID kandidieren, obwohl er von Colombera dazu aufgefordert worden war. Von der Politik will Henckes dennoch nicht lassen. In welcher Form er politisch noch mitmischen wird, sei derzeit noch unklar, sagte uns der Abgeordnete. Sollte es nicht im Parlament sein, bleibt noch der Staatsrat. Dort werden demnächst mehrere Sitze frei. Anwärter soll dem Vernehmen nach auch der aktuelle CSV-Norddeputierte Lucien Weiler sein. Eine erneute Kandidatur auf einer Wahlliste schloss Henckes nicht aus. Es müsste jedoch eine der großen Parteien sein. Welche das sein könnte ist unklar. Die LSAP verabschiedet ihre Zentrumsliste am Donnerstagabend. Die CSV gibt ihre Kandidaten am Samstag auf ihrem Wahlkonvent bekannt.

Die ADR will ihrerseits mit zwei Spitzenkandidaten pro Bezirk antreten. Einer davon im Süden dürfte Fernand Kartheiser, Abgeordneter und Ex-Doppelagent sein.