Ein halbes Jahr nach Einführung habe sich die Zahl der Geschäfte, die den Beki als Zahlungsmittel akzeptieren, von 39 auf 54 erhöht, sagte Beki-Projektleiter Max Hilbert in Beckerich. Die Zahl der Vereinsmitglieder, die mit Beki bezahlen, sei seit Jahresbeginn von 140 auf über 350 gestiegen.
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Die Regionalwährung ist im Kanton Redingen als Zahlungsmittel anerkannt. Sie funktioniert in einem geschlossenen, in Vereinsform organisierten Kreislauf ähnlich wie ein Gutscheinsystem. Ein Beki hat den Wert von einem Euro. Derzeit sind nach Angaben Hilberts rund 101.000 Euros in Bekis umgetauscht und knapp 31.000 zurückgetauscht worden. Im Umlauf waren Ende Juni 70.000 Beki.
Regionale Zusammenarbeit fördern
«Wir sind nicht gegen den Euro und gegen Europa, aber wir wollen etwas Zweites dazu schaffen», sagt Hilbert. Ziel sei, über die Währung stärker in der Region zusammenzuarbeiten und Anreize zu setzen, um erfolgreicher für den regionalen Markt zu produzieren.
Der «Beki» sei für Beckerich ein weiterer Baustein auf dem Weg zu einer größtmöglichen Autarkie, ergänzte der grüne Bürgermeister Camille Gira. «Wir wollen das Recht haben, unsere Entwicklung selbst zu gestalten.»
Zu Demaart
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