Einem deutschen Medienbericht zufolge wird es immer schwieriger für Studenten, sich an einer der 20 größten deutschen Universitäten einzuschreiben. Wegen der anhaltend starken Nachfrage nach Studienplätzen gelten ab Herbst an deutschen Unis weitere Hürden, sprich der sogenannte Numerus clausus. Die «Süddeutsche Zeitung» zufolge gelten für zwei Drittel der Bachelor-Studiengänge Zulassungsbeschränkungen. Vor allem in Germanistik, Psychologie und BWL (Betriebswirtschaftslehre) sind die Hürden für die Studenten hoch.
" class="infobox_img" />Laut Süddeutsche.de müssen sich Studenten im Hebrst bei der Einschreibung auf hohe Hürden einstellen. (Foto: dpa)
«Im Vorjahr haben 2.941 Luxemburger sich an deutschen Unis eingeschrieben – die meisten davon in Trier (539)», erklärt Jerry Lenert, Koordinator bei der Cedies. «Luxemburger Studenten informieren sich meistens bei der CEDIES, bevor sie sich an einer Uni im Ausland einschreiben», so Lenert. Er rät den Studenten, sich insbesondere bezüglich des Numerus clausus auf der Internet-Seite der jeweiligen Universität zu erkunden.
Kein neuer Moment
„Bislang haben Luxemburger, die ihr Studium im Nachbarland im Herbst anfangen, sich bei der Cedies noch nicht über die hohen Zugangshürden in Deutschland beschwert», sagt Michèle Hansen von der Cedies Tageblatt.lu.
„Dass der Numerus clausus nun zur Regel wird, ist eigentlich kein neuer Moment in Deutschland. Zum Beispiel besteht für das Medizinstudium seit Längerem eine Bewerbungspflicht», betont Hansen. Doch Deutschland ist längst kein Ausnahmefall. «Studenten, die in Luxemburg ein Studium aufnehmen wollen, müssen sich auch bei Fächern wie z.B. Medizin, Psychologie oder Jura auf Zulassungsbeschränkungen einstellen», so Michèle Hansen.
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