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10 Prozent der Schüler werden gemobbt

10 Prozent  der Schüler werden gemobbt

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Laut der Antwort von Unterrichtsministerin Mady Delvaux auf eine parlamentarische Anfrage der CSV-Abgeordneten Christine Doerner sind in Luxemburg rund 10 Prozent der Jugendlichen Opfer von Cybermobbing.

Cybermobbings und Cyberstalking sind eine Art von Terror. Kinder oder Jugendliche mobben ihre Mitschüler auf dem Schulhof oder außerhalb der Schule via Mobiltelefone, Tablets oder PC.

Die CSV-Abgeordnete Christine Doerner wollte von Unterrichtsministerin Mady Delvaux wissen, wie weit dieses Phänomen sich in den Luxemburger Schulen verbreitet hat. Die Ministerin verweist in ihrer Antwort auf ein Benelux-Abkommen aus dem Jahre 2010, mit dem dieses Phänomen zurückgedrängt werden soll.

Oft außerhalb des Schulhofs

Laut Statistik werden hierzulande zwischen 8 und 10,4 Prozent der Kinder/Jugendlichen im Alter von 12-24 Jahren von Mitschülern auf diese Art gemobbt. 3,8 bis 4,4 Prozent werden mindestens einmal im Monat gemobbt, heißt es. Es gibt aber auch immer mehr Jugendliche, die täglich, in den meisten Fällen ausserhalb des Schulhofs belästigt werden, so die Ministerin. Sie bestätigt auch eine Steigerung im Jahr 2011 des Cyberstalkings in den Grundschulen und im Sekundarunterricht.

Mady Delvaux weist des Weiteren auf den Gesetzesvorschlag Nr. 6514 hin, der in Ausarbeitung ist und demnächst im Parlament zur Sprache kommen soll. Seit 2007 wurde viel Aufklärungsarbeit zu diesem Thema in den Schulen durchgeführt, unter anderem mit der Kampagne „Not funny, be fair“, aber auch über die Programme „Be secure help“ und „Be secure stopline“. Auch können betroffene Kinder und Jugendliche das„Kanner/JugendTelefon“ anrufen, so Mady Delvaux.