Bereits die LSAP hat die Zukunft auf ihrem Wahlkampfbanner geschrieben: «Loscht op muer!» verspricht sie dem Wähler. Die DP gibt sich klassisch. Mit „Deng Stëmm fir d’Zukunft“ wirbt sie in den kommenden Wochen um die Stimmen der Wählerinnen und Wähler. Kurz und bündig sind die Botschaften von déi Lénk: „Elo“ und der Piratenpartei: „Reboot Luxembourg“, während die KPL gleich eine programmatische Aussage in ihr Wahlmotto einpackte: «De Mënsch virum Profit – Aarbecht a sozial Ofsécherung fir jiddereen». Die Grünen versprechen: Méi gréng, méi Verantwortung». Die neu gegründete PID gibt sich ganz fortschrittlich: «Eng Iddi méi wäit», so die Partei des um den Ex-ADR-Politiker Jean Colombera gebildete Partei.
Die CSV hat noch keinen offiziellen Slogan. Sei noch in Ausarbeitung, heißt es am Freitag, und werde spätestens beim Wahlkongress am 21. September bekannt gegeben. Die griffige Parole, die kurze Zeit nach der Parlamentsdebatte über die SREL-Affäre am 10. Juli trotzig ins Feld geführt worden: „Mir mam Premier“ taugt wohl nichts.
Auch die ADR will ihren Slogan noch nicht preisgeben. Das soll Anfang September geschehen, heißt es aus der Parteizentrale. Es werde eine programmatische Aussage sein.
Zu Demaart
Sie müssen angemeldet sein um kommentieren zu können