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«Srel spionierte nicht für die NSA»

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Der Luxemburger Geheimdienst war bei der Spionagetätigkeit des US-Geheimdienstes NSA nicht eingebunden. Das hat SREL dem Kontrollausschuss des Parlaments am Dienstag gesagt.

Dem parlamentarischen Kontrollausschuss Geheimdienst hat der SREL am Dienstag bestätigt, was der politische SREL-Chef Jean-Claude Juncker bereits Anfang August gesagt hatte: Mit den jüngst bekannt gewordenen Spionageaktionen der NSA hat der SREL nichts zu tun. Alles sei ohne Zutun der Luxemburger Geheimdienstler geschehen, hieß es nach der Sitzung des Parlamentsausschusses. Die NSA habe auch nicht der Hilfe des SREL bedürft.

Logo" class="infobox_img" />Den neuesten Enthüllungen über den Datenskandal zufolge, sind die US-Geheimdienste in der Lage auch verschlüsselte Informationen auszuspionieren.

Bereits Anfang August hatte Juncker in Beantwortung einer parlamentarischen Frage des Grünen-Abgeordneten Claude Adam gesagt, weder die Regierung noch der SREL hätten von der Spionagetätigkeit des US-Dienstes in Luxemburg gewusst. Nicht ausschließen wollte Juncker jedoch, dass dem SREL Informationen von ausländischen Diensten zugestellt wurden, die über die Spionagesoftware Prism und das Programm XKeyscore gewonnen wurden.
Die NSA bedient sich hauptsächlich der Telekom- und Internet-Unternehmen, um Daten über Firmen und die Bevölkerung zu sammeln.

Der SREL habe nicht mit der NSA kooperiert, sagte Ausschusspräsident François Bausch am Dienstag auf RTL. Er verfüge auch nicht über die notwendige Technik dazu.