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dayli könnte Ende September schließen

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Dayli Luxemburg könnte Ende September schließen, sollte sich bis dann kein Übernehmer für die Geschäfte in Belgien und Luxemburg finden.

Das Handelsgericht in Österreich hat am Mittwoch die Schließung der dayli-Geschäfte in Luxemburg und Belgien beschlossen. Das bedeute jedoch nicht das definitive Aus für die 28 Verkaufsstellen in Luxemburg, sollte bis sich bis Ende des Monats noch ein Übernehmer finden, so der LCGB am Mittwoch. Zumindest der September-Lohn sei gesichert, heißt es. In der Mitteilung des Insolvenzverwalters sei von „Schließungsabsicht“ die Rede, präzisiert seinerseits André Sowa (OGBL).

Die Situation um die dayli-Geschäfte in Luxemburg bleibt nach wie vor konfus. Ungewöhnlich ist, dass die Geschäfte in Österreich wegen Insolvenz geschlossen wurden, die ausländischen Filialen jedoch noch offen sind. Nicht ausgeschlossen ist, dass man auch in Österreich noch immer auf einen Übernehmer für die Geschäfte in Österreich, Luxemburg, Belgien und Italien hofft. Unklar ist, ob nach dem Insolvenzverfahren in Österreich und Deutschland dayli auch in Luxemburg denselben Weg beschreiten muss. Dayli Luxemburg wird als Tap dayli Vertriebs GmbH Zweigniederlassung Luxemburg im Memorial geführt. Dayli-Vorgänger Schlecker, der dieselbe Firmenkonstruktion benutzt hatte.

Der LCGB will die Mitarbeiter auf einer Informationsversammlung auf die Schließung vorbereiten. Auch der OGBL ruft für kommenden Montag zur einer Info-Versammlung auf. Dayli Luxemburg beschäftigt derzeit noch 120 Angestellte.