Sonntag18. Januar 2026

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73 von 130 Angestellten entlassen

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LUXEMBURG - Weil ein wichtiger Auftrag einer europäischen Einrichtung weggebrochen ist, verlieren 73 von 130 Mitarbeitern des Sprachdienstes Euroscript ihren Job.

Nachdem das in Luxemburg ansässige Amt für Veröffentlichungen der Europäischen Union seinen Vertrag mit Euroscript Luxembourg s.à r.l., einem führenden Sprachdienstleistungsunternehmen, gekündigt hat, werden 73 von 130 Mitarbeitern entlassen. Der Verlust dieser Aufträge brachte mit sich, dass Euroscript etwa 35% seiner Einnahmen verlor und das Unternehmen sich somit in akuter Gefahr befand, so der OGBL am Dienstag.

Der Sozialplan sieht vor, dass 73 Mitarbeiter, statt, wie ursprünglich geplant, 81, entlassen werden. Zusätzlich wird jedem zu entlassenden Angestellten während der Kündigungsfrist eine Zulage von 50 Euro pro Arbeitstag gewährt und er erhält Ersatzleistungen von 110-190 Euro für jeden Monat, den er bei Euroscript angestellt war. Auch musste sich das Unternehmen dazu verpflichten, im Falle von Neueinstellungen, die ehemaligen Angestellten vorrangig wieder in das Unternehmen einzugliedern.

Der ausgehandelte Sozialplan gilt für alle entlassenen Mitarbeiter von Euroscript und läuft am 31. März 2014 aus.

In dem Zusammenhang fordert der OGBL, dass die europäischen Institutionen bei der Ausschreibung von Aufträgen Rücksicht auf soziale Aspekte und Arbeitsbedingungen nehmen sollen und kritisiert, dass die Aufträge künftig in Staaten mit schlechteren Lohnverhältnissen verlegt würden.