Nach einer Quasistagnation im ersten Trimester (+0,1 %) ist die Zahl der Beschäftigten im zweiten Trimester in Luxemburg im Vergleich zum vorigen Trimester um 0,6 Prozent gestiegen. Gegenüber dem 1. Trimester 2012 ist ein Zuwachs von 1,7 Prozent zu verzeichnen, so Statec am Mittwoch.
Obwohl damit die Vorkrisen-Zahlen längst nicht erreicht werden, befinde sich Luxemburg verglichen mit der Eurozone in einer beneidenswerten Lage, so die Statistiker. Der Arbeitsmarkt in der Eurozone schrumpfte im zweiten Trimester um 0,1 Prozent.
Dienstleister schaffen neue Jobs
Jobmaschine im zweiten Trimester war der Dienstleistungsbereich, insbesondere jene Unternehmen, die als Dienstleister für andere Firmen tätig sind. Hier nahm die Beschäftigtenzahl um 1,6 Prozent zu. Mehr Beschäftigte im Vergleich zum 1. Trimester zählte auch der Bereich öffentliche Verwaltungen und öffentliche Dienstleistungen. Über ein Jahr betrachtet legten diese beiden Bereiche um 3,8 bzw. 3,3 Prozent zu. Verstärkt eingestellt wurde auch im Gaststätten- und Hotelwesen: 0,7 Prozent im 2. Trimester verglichen mit dem 1. Trimester und ein Plus von 1,8 Prozent in den letzten zwölf Monaten.
Rückläufig ist im zweiten Trimester hingegen die Arbeitsmarktentwicklung in der Industrie (- 0,3 Prozent) und im Bau (- 0,3 Prozent). Der Rückgang im Bausektor erklärt Statec mit den schlechten Wetterbedingungen im Frühjahr.
Mit 2 Prozent wächst die Beschäftigtenzahl der Gebietsansässigen auf ein Jahr betrachtet schneller als die der Grenzgänger (1,4 Prozent).
Zu Demaart
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