Die meisten Luxemburger haben ein Online-Bankkonto, ein Facebook-Profil und eine Email-Adresse. Doch genau diese Konten werden zunehmend gehackt. Meist ist eine solche Attacke mit dem Ausspionieren und Missbrauch persönlicher Daten verbunden.
Doch was tun, wenn man gehackt wird? Laut der luxemburgischen Organisation Cases «Cyberworld Awareness and Security Enhancement Services», lautet das erste Gebot: Passwort ändern. „Es ist sehr wichtig, dies unverzüglich zu tun, noch bevor ein potenzieller Angreifer sich einloggt und seinerseits das Passwort ändert“, schreibt Cases. In diesem Falle hätte man jegliche Kontrolle über sein Konto verloren.
Fremder Zugriff
Hat man die Kontrolle über sein Konto verloren, bleibt nur noch der Anruf beim Verwalter oder Betreiber des Kontos. Bei manchen E-Mail- oder Messaging-Systemen kann man kontrollieren, wann ein Zugriff auf die Mailbox stattgefunden hat und so herauszufinden, ob verdächtige Verbindungen dabei waren. Wichtig ist es auch, festzustellen, ob vertrauliche Informationen auf dem Konto gespeichert waren. Diese gilt es in besonderem Maße zu schützen.
Wurde das Passwort geknackt, sollte man sich erinnern, für welche anderen Zugänge man diesen Code benutzt. Denn Hacker, die im Besitz eines Passwortes sind, probieren gleich auch den Zugriff auf andere Konten eines Benutzers. Laut Cases, sollte im Idealfall für jedes Konto ein eigenes Passwort benutzt werden.
In den letzten Monaten wurden zunehmend Phishing-Mails an Luxemburger Bank- und Handykunden geschickt. Betroffen waren unter anderem die Sparkasse, die BGL und andere große Schalterbanken. Im Juli gab es Attacken auf Tango-Kunden. Auch Visa- und Paypal-Kunden werden regelmäßig unter falschen Vorwand angeschrieben, damit sie ihre Daten an die Betrüger weitergeben.
Zu Demaart
Sie müssen angemeldet sein um kommentieren zu können