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Nur noch 9 statt 15 Monate Wartezeit

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LUXEMBURG - Der delegierte Nachhaltigkeitsminister Marco Schank räumt Defizite bei der Förderung energetischer Sanierungen ein und legt einen Plan vor, wie diese zu beseitigen sind.

Bei der Überweisung der finanziellen Beihilfe des Staates zur energetischen Sanierung bestehender Gebäude kommt es zu erheblichen Verspätungen. Diese würden teilweise bis zu 15 Monate betragen, schreibt der LSAP-Abgeordnete Claude Haagen in einer parlamentarischen Anfrage an den Ko-Minister für Nachhaltigkeit Marco Schank (CSV). Einigen Antragstellern würde nicht einmal ein Datum genannt bezüglich der Behandlung ihrer Anfrage. Haagen zufolge bringe dies einige Familien und Personen in finanzielle Bedrängnis.

Schank bestätigt, dass es zu solchen Verspätungen bei den beantragten Prämien für energetische Haussanierung kam. Diese seien in erster Linie der außergewöhnlich hohen Anzahl an Subventionsanträgen geschuldet, die bei der Umweltverwaltung eingegangen sind. In erster Linie handelte es sich um Subventionen für CO2-arme Automobile. Insgesamt wurden 2012 allein 11.000 „CAR-e“-Prämien vergeben, im Wert von insgesamt 12,8 Millionen Euro.

Es sei versucht worden, diesem Andrang durch eine zeitweilige Verstärkung der zuständigen Behörde durch externe Agenten entgegenzuwirken. Dies habe dazu geführt, dass die 15-monatige Verspätung auf 9 Monate verkürzt werden konnte.

Seit Januar dieses Jahres wurden Prämien von 7,5 Millionen Euro für die Nutzung von erneuerbaren Energien und 4200 „Car-e“-Prämien im Wert von 4,5 Millionen Euro vergeben. Außerdem wurden 2800 Förderungen im Wert von insgesamt 15 Millionen Euro bewilligt im Rahmen der „prime House“-Prämien.