Auf 180 Ständen präsentieren die Aussteller in diesem Jahr eine breite Auswahl an Produkten für den Alltag, welche laut Organisatoren allesamt nach strengen ökologischen Kriterien geprüft sind. Angeboten werden Haushaltsartikeln, Textilien, Ernährung und Kosmetik bis hin zu Medien und Heizsystemen. Fachleute stehen für alle aufkommenden Fragen bereit.
Auf Politikerreden bei der Eröffnung der Messe war verzichtet worden. Aus Gründen der politischen Korrektheit drei Wochen vor den Wahlen, wie Théid Faber, Präsident des Oekozenter Pafendal sagte. Dennoch waren zahlreiche Politiker, darunter die Minister Etienne Schneider und Nicolas Schmit (LSAP) sowie Vertreter der Oppositionsparteien, zur Eröffnung gekommen. Nicht dabei wie übrigens auch bei den vergangenen Messen war Nachhaltigkeitsminister Claude Wiseler. Ihn vertrat der Ko-Minister Marco Schank (CSV).
Wirtschaftswachstum als Allheilmittel?
Die Präsidentin des Mouvement écologique Blanche Weber prangerte die politische Auffassung vom Wirtschaftswachstum als einziges Ziel und als Lösung der sozialen Ungerechtigkeiten an. Das sei Etikettenschwindel. Das Wachstumsdogma sei ein Trugbild, hinter dem sich fehlender politischer Mut verstecke. Konkret kritisierte sie die von LSAP-Spitzenkandidat Etienne Schneider geforderte Ausweitung der kommunalen Bauperimeter. Dies sei nicht die Lösung der Wohnungsproblematik und laufe den Zielen von Boden- und Naturschutz und kohärenter Entwicklung der Ortschaften diametral entgegen, so Weber.
Die Ökofoire ist Samstag (28.09.2013) von 10.00 bis 19.00 Uhr und Sonntag zwischen 10.00 und 18.00 Uhr geöffnet.
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