Das Jugendparlament hatte im Juli anlässlich einer Sitzung den Abgeordneten einzelner Parteien ihre elf Forderungen bezüglich der kommenden Wahlen vorgestellt. Zudem wurde der Forderungskatalog an sämtliche Parlamentarier und Minister geschickt.
An erster Stelle steht die Einführung der Homo-Ehe. In einem zweiten Punkt fordern die Jungparlamentarier, dass das Wahlalter auf 16 Jahre zurückgeschraubt wird. Ausländer, die mehr als fünf Jahre hierzulande leben, sollen das Wahlrecht erhalten. In Sachen Bildung soll hinsichtlich der Schulreform das Tutorat gestärkt werden und ein zweisprachiges Unterrichtssystem eingeführt werden. Die Sexualkunde soll in der Grund- und in der Sekundarschule verbessert werden. Jegliche Tabus zum Thema Sexualität müssen im Unterricht gebrochen werden.
Ausbidlung für Arbeitslose
Des Weiteren wünscht sich das Jugendparlament die Errichtung von sogenannten „centres éducatifs spécialisés“. Diese sollen jungen Arbeitslosen eine qualitative Ausbildung anbieten.
In einem anderen Punkt macht sich das Jugendparlament für einen neutralen Staat stark und fordert deshalb die Trennung zwischen Kirche und Staat. Auf internationaler Ebene wünscht sich das Jugendparlament einen Blauhelmeinsatz in Mali sowie ein Verbot von Nuklearwaffen. Was Syrien betrifft, so prangern die Jungparlamentarier jegliche Waffenlieferungen an die Konfliktparteien an.
In Bezug auf die Griechenland-Krise, fordert das Jugendparlament ein Ende der Austeritätspolitik.
Zu Demaart
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