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Juncker: CSV bleibt stärkste Partei

Juncker:  CSV bleibt stärkste Partei

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Fast alle Ergebnisse liegen vor. Die DP sieht sich als die große Wahlgewinnerin. Der Wahltag in unserem Liveticker.

Unser Liveticker ist beendet. Danke für Ihre Aufmerksamkeit.

22:30 Uhr: OGBL-Präsident Jean-Claude Reding, sieht die CSV als «größten Verlierer» der Parlamentswahlen. Die LSAP betreffend wies Reding darauf hin, dass die Wahlverluste «in Grenzen gehalten» werden konnten. Letztendlich müsse man das Wahlergebnis als «Denkzettel» für die CSV werten.

22:16 Uhr: LSAP-Präsident Alex Bodry mahnt Geduld an. Noch liege das Ergebnis für den Wahlbezirk Süden nicht vor. Die LSAP hofft, den 7. Sitz halten zu können. Jene, die dachten, die Sozialisten würden wegen ihrer Haltung abgestraft, lagen falsch, auch wenn die LSAP leichte Verluste verschmerzen muss. Man sei bereit, Regierungsverantwortung zu übernehmen, wenn es gelingt, die 13 Mandate zu behalten.
Für Spitzenkandidat Etienne Schneider wären für die LSAP 13 Sitze ein historisches Resultat nach einer Koalition mit der CSV. Mit der LSAP sei zu rechnen, sollte es bei den 13 Sitze bleiben.

22:10 Uhr: Noch-Premierminister Jean-Claude Juncker spricht in der CSV-Wahlzentrale von einem Wahlerfolg für seine Partei. Man sei mit Abstand die stärkste Partei. Die Distanz zu den anderen Parteien sei enorm. Seine Partei erhebe den Führungsanspruch.

21:55 Uhr. Laut RTL-Hochrechnung für den Wahlbezirk Süden gewinnt die DP einen Sitz auf Kosten der CSV. Die CSV bekäme 8, die LSAP 7, die DP 3, die ADR 2, déi Lénk 1, déi gréng 2.

21:49 Uhr: Noch stehen die Ergebnisse von 45 Wahlbüros aus. Esch-Alzette und Luxemburg sind fast vollständig ausgezählt.

21:30 Uhr: Alex Bodry (LSAP) zufolge sehe man, dass der Koalitionspartner CSV stärker verloren hat. Die LSAP habe sich halten können. Überrascht ist Bodry über den Verlust von déi gréng. Der Oppositionsbonus sei allein der DP zugekommen. Sollten LSAP, DP und déi gréng eine Mehrheit von 32 Sitzen haben, sei eine Dreierkoalition durchaus möglich.

21:10 Uhr: Laut RTL-Hochrechnung gewinnt die DP im Wahlbezirk Zentrum zwei Sitze hinzu. déi lénk würde in diesem Bezirk ein Mandat gewinnen. Jeweils ein Mandat verlieren würden die LSAP, die CSV und déi gréng. Die CSV hätte 8, die DP 6, die LSAP 3, déi Lénk 1, die ADR 1 und déi gréng 2 Sitze.

21:03 Uhr: CGFP-Generalsekretär Jean-Claude Wolff: Es scheint, dass die CSV verliert und die DP gewinnt. «Ich erwarte mir langwierige Koalitionsverhandlungen. Die könnten bis Dezember dauern.» Die neue Regierung täte gut daran, Reformen unter anderem im Wohnungsbau und bei der Arbeitslosigkeit durchzusetzen. «Bei den Staatsbeamtem erwarten wir uns, dass das bereits Beschlossene nicht infrage gestellt wird.»

21:01 Uhr: Auch die CSV-Führung hat sich zu Beratungen zurückgezogen.

21:00 Uhr: Die LSAP-Führung hüllt sich in Schweigen. Sie saß hinter verschlossenen Türen zusammen. Man warte auf das Endergebnis, heißt es in der Wahlzentrale. Die LSAP könnte eines ihrer 13 Mandaten verlieren.

20:54 Uhr: Ein Traumergebnis, so DP-Spitzenkandidat Xavier Bettel. Man sei bereit, Verantwortung zu übernehmen. Die DP sei der Wahlgewinner, sagt er. Man werde in den nächsten Tagen die Initiative übernehmen, um zu sehen, wie das Land weitergeführt werden kann.

20:45 Uhr: Françoise Hetto-Gaasch ist richtig zufrieden mit dem Ergebnis im Osten. Man habe sich mehr Verluste erwartet, sagt sie. Es habe sich nicht bewahrheitet, was die Medien vorausgesagt haben, dass niemand die CSV mehr wolle.

20:37 Uhr: Nicolas Soisson, Fédil-Direktor, sagt die CSV und LSAP hätten beide verloren zugunsten der linken Parteien und der Zentrumspartei. Die CSV habe die Wahl des Partners. Es ginge nun darum eine Koalition zu bilden, die Reformen durchsetzt, auch gegen den Willen der Gewerkschaften zum Beispiel.

20:27 Uhr: Das Wahlergebnis für den Bezirk Norden liegt vor: CSV: 4 Mandate, DP und LSAP jeweils 2 und déi greng 1. Die ADR verliert ihr Mandat.

20.15 Uhr: Nach der ersten Hochrechnung der Sitzverteilung gibt es Applaus in der LSAP-Zentrale. Besonders beim Bekanntwerden von ADR- und CSV-Verlusten. Dennoch hat die LSAP nur 12 statt 13 Sitze.

20:13 Uhr: Es sei klar, dass die stärkste Partei am Zug sein müsste, eine Koalitionsregierung zu schaffen, sagt Viviane Reding, EU-Kommissarin (CSV).

20:05 Uhr: Enttäuschung bei der ADR. Laut Präsident Jean Schoos gehe der Verlust des Mandats im Norden eindeutig auf Jean Colombera zurück. Dass man im Osten kein Mandat erringen konnte, sei auf Luxemburgs Wahlsystem zurückzuführen, das kleine Parteien benachteilige.

19:57 Uhr: Abbes Jacoby, Fraktionssekretär von déi gréng: «Die Konkurrenz der kleinen Parteien hat uns geschadet. Auch der Warneffekt der deutschen Grünen hat sich nicht bezahlt gemacht.»

19:54 Uhr: Trotz Verluste behalte die CSV den Führungsanspruch, sagt Ehrenstaatsminister Jacques Santer auf RTL.

19:31 Uhr: Jeff Cigrand (20), Informatiker von Beruf, und der Videospielerspezialist der Piraten, sieht sich auf dem Smartphone immer wieder sein persönliches Resultat an. Nach und nach tröpfeln die Zahlen aus den hauptstädtischen Wahlbüros ein. «Ich bin ganz verwundert, dass mich soviele Leute wählen. Die kennen mich ja gar nicht. Ich bin ganz schön aufgeregt.» Dann plötzlich schreit der ganze Saal auf: Eine erste Hochrechnung bescheinigt der Partei 3,4 Prozent!

19:27 Uhr: Erste RTL-Hochrechnung Norden: Starker Rückgang der ADR – dass Jean Colombera ist nicht mehr dabei ist, könnte eine Erklärung sein. Sowohl ADR wie PID wären nicht mehr dabei. Die DP legt stark zu. Die LSAP würde einen Sitz hinzugewinnen.

19:17 Uhr: Vielerorts in der Stadt werden die Parlamentswahlen live übertragen. Ob jung oder alt, es wird generationsübergreifend über den Ausgang der Wahlen diskutiert. Er wird wild über mögliche Koalitionen spekuliert. Zwischen den Zeilen hört man auch Gespött über die Verluste der großen Parteien.

19:15 Uhr: Henri Kox «déi gréng» ist enttäuscht über das Ergebnis im Osten. «Wir haben das selbsgesteckte Ziel nicht erreicht. Unser themenbezogener Wahlkampf hat sich nicht bezahlt gemacht.»

19:13 Uhr: Es ist 19 Uhr und im ältesten Lokal Luxemburgs, «Ennert de Steiler», herrscht eine mehr als ausgelassene Stimmung. Hier feiern die Piraten ihren Achtungserfolg. «Allein in Petingen können wir mehr als 5 Prozent an Listenstimmen verbuchen!» strahlt Präsident Sven Clement. Rund 50 bis 60 Piraten haben sich in der urigen Gaststätte eingefunden und jubeln jedes Mal, wenn wieder einmal ein positives Resultat verkündet wird. Die 2-Prozent-Marke hatten sie angestrebt, das Ziel wird vermutlich um einiges übertroffen und das hebt die Laune …

19:06 Uhr: Positive Stimmung in der DP-Wahlzentrale im Konferenzzentrum Kirchberg.

19:02 Uhr: Parteimitglieder und Sympathisanten drängeln sich in der Wahzentrale der LSAP im Carré Rotonde. Abwartende Stimmung.

18:59 Uhr: DP-Spitzenkandidat im Norden Charles Goerens zufolge werde die DP allem Anschein nach landesweit zuzulegen. Das sagte der liberale Politiker auf RTL.

18:42 Uhr: Die Gemeinden Mondorf und Schieren sind fest in DP-Hand. In Mondorf erzielen die Liberalen 33,1 Prozent der Stimmen, in Schieren 30,2 Prozent.

18:39 Uhr: Einer ersten Hochrechnung von RTL für den Wahlbezirk Osten würde die CSV einen ihrer vier Sitze verlieren. Er würde der DP zukommen, die damit auf zwei Sitze käme. Ein Sitz ginge jeweils an die LSAP und déi gréng.

18:33 Uhr: Der landesweite Trend spricht gegen die bisherigen Koalitionsparteien CSV und LSAP. Nach Auszählung von 122 von 625 Wahlbüros würde die CSV fast fünf Prozent verlieren, die LSAP 1,5 Prozent.

18:26 Uhr: Im Alvisse Parc-Hotel in Dommeldingen trifft sich die CSV. Die ersten Parteimitglieder treffen ein. CSV-Minister sind noch nicht erschienen.

18:25 Uhr: «Ein Mandat ist im Norden noch immer drin», sagt Germain Delagradelle von der PID.

18:19 Uhr: Die LSAP wartet im Carré Rotonde in Bonneweg die Ergebnisse des Wahlabends ab. So langsam füllt sich der Saal. Kurz vor 18 Uhr trifft auch Spitzenkandidat Etienne Schneider ein. Er gibt sich optimistisch, lässt sich aber vorerst keinen Kommentar entlocken.

18:10 Uhr: Erfolgserlebnis für die LSAP. Die Stadt Wiltz ist fest in sozialistischer Hand: Dort erzielt die Partei 36 Prozent der Stimmen. Die CSV auf Platz zwei kommt auf 28, 45 Prozent der Stimmen. Die drittplatzierte DP kommt auf 16,1 Prozent.

18:06 Uhr: Noch ist nichts los in der DP-Wahlzentrale im Konferenzzentrum auf Kirchberg.

17:49 Uhr: Den aktuellen Ergebnissen zufolge würden déi Lénk gleich drei Mandate gewinnen: zwei im Süden, einen im Zentrum. Die bisherigen Koalitionsparteien CSV und LSAP würden jeweils nahezu drei Prozent verlieren.

17:24 Uhr: Das erste Büro in Esch-Alzette hat seine Ergebnisse vorgelegt: CSV: 33,28 Prozent, LSAP: 18,16 Prozent, déi Lénk: 10,71 Prozent, déi gréng: 10,57 Prozent, DP, 10,47 Prozent, die KPL: 5,76 Prozent, die ADR: 5,13 Prozent, Piratepartei: 4,89 Prozent und PID: 1,01 Prozent.

17:21 Uhr: Nach Auszählung von sechs Wahlbüros haben die Piraten allen Grund zum Jubeln. Ihr Ziel zwei Prozent der Stimmen haben sie erreicht. Aktuellem Auszählungstand zufolge würden sie landesweit 2,97 Prozent der Stimmen erhalten.

17:05 Uhr: Ein Teilergebnis einer großen Südgemeinde liegt vor: Der erste von 26 Wahlbüros Düdelingens wurde ausgezählt. CSV: 32,02 Prozent, LSAP: 31,2 Prozent, déi gréng: 12,14 Prozent, DP: 7,97 Prozent, déi Lénk: 6,77 Prozent, ADR: 5,24 Prozent, Piratepartei: 2,68 Prozent, PID: 1,37 Prozent, KPL: 0,61 Prozent.

16:59 Uhr: Die erste Gemeinde mit vollständigem Ergebnis ist Waldbredimus im Wahlbezirk Osten: die CSV gewinnt 41,19 Prozent der Stimmen. Zweistärkste Partei ist die DP mit 17,62 Prozent, dritte déi gréng mit 14,62 Prozent.

16:45 Uhr: Ergebnisse eines Wahlbüros von acht in Diekirch: CSV: 41,48 Prozent, LSAP: 24,98 Prozent, DP: 13,02 Prozent, déi gréng: 9,01 Prozent, déi Lénk: 3,26 Prozent, ADR: 3,17 Prozent, Piratepartei: 2,41 Prozent, PID: 2,19 Prozent, KPL 0,49 Prozent.

16:46 Uhr: In der Wahlzentrale des PID haben sich bereits ein paar Parteimitglieder eingefunden. Die Stimmung ist gelassen.

16:00 Uhr: Die Ergebnisse des ersten von sechs Wahlbüros der Gemeinde Grevenmacher liegen vor. CSV: 42,46 Prozent, DP und déi gréng jeweils 17,06 Prozent, LSAP: 12,08 Prozent, ADR: 4,83 Prozent, déi Lénk: 2,69 Prozent, PID: 1,42 Prozent, KPL: 1,04 Prozent, Piratepartei: 0,66 Prozent.

15:50 Uhr: Knapp 240.000 Wahlberechtigte waren aufgerufen, über die Zukunft des konservativen Ministerpräsidenten Jean-Claude Juncker zu entscheiden, der sich nach fast 19 Jahren an der Spitze der Regierung der Wiederwahl stellte, berichtet Frankreichs AFP. Neben der CSV drohten auch der LSAP Verluste. Die Partei von Junckers Herausforderer Etienne Schneider hofft aber, mit den Liberalen und den Grünen eine Dreierkoalition bilden zu können und die Konservativen in die Opposition zu verweisen.

15:05 Uhr: Erstes Teilergebnis. Ein Wahlbüro in der Gemeinde Petingen wurde ausgezählt. CSV: 46,9 Prozent, LSAP: 19,82 %, DP: 9,58 Prozent, déi gréng: 7,94 Prozent, ADR: 6,66 Prozent, déi Lénk: 3,08 Prozent, KPL: 2,08 Prozent, Piratenpartei: 2,94 Prozent.

14:50 Uhr: Die Wahlen in Luxemburg werden auch im Ausland beobachtet. Die deutsche Nachrichtenagentur dpa meldet, dass Premierminister Jean-Claude Juncker (58) seinen Wahlzettel gegen Mittag in Capellen im Südwesten des Landes abgab. «Es wird erwartet, dass Juncker mit der Christlich-Sozialen Volkspartei (CSV) erneut die meisten Stimmen holen wird. Ob es zu einer Neuauflage der schwarz-roten Koalition kommt, gilt aber als ungewiss. Die Sozialdemokraten streben eine Dreier-Koalition mit den Liberalen und Grünen an. Erste Wahlergebnisse soll es am Abend geben.»

14:00 Uhr: Das große Warten beginnt. In den Wahlbüros hat das Stimmenauszählen begonnen.