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«Schnittpunkte mit jeder Partei»

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LUXEMBURG - Christian Kmiotek, der Kopräsident von "déi gréng" zufolge ist das Resultat der Grünen bei den Parlamentswahlen am Sonntag nicht so dramatisch, wie es auf den ersten Blick aussieht.

Am Montagmorgen kamen der Parteirat und die Fraktion von «déi gréng» zusammen, um eine erste Analyse der Wahlen durchzuführen. Beim Treffen waren die Gesicher nicht mehr so lang, wie am Sonntag, so Chrstian Kmiotek zu Tageblatt.lu. «Sicher, wir haben einen Sitz im Zentrum verloren, es tut mir sehr leid für Claude Adam, aber auf nationaler Ebene haben wir prozentual nur 1,1 Prozent verloren.» Das sei nicht dramatisch, so das Urteil der Grünen. Man habe festgestellt, dass die Partei eine solide Stammwählerschaft besitzt, auf der man aufbauen kann.

Sorgen bereitet dem Präsidenten von «déi gréng» aber der Stimmenverlust bei den jungen Wählern. Da seien einige Tausend Stimmen zugunsten der Piraten verlorengegangen, so Kmiotek, der als Reaktion eine Verjüngung der Partei ankündigt.

Xavier Bettel sei der große Gewinner der Wahl, so Kmiotek weiter. Er habe es geschafft, sein hervorragendes Resultat auf kommunalem Plan auf nationalem Plan zu wiederholen. Der Ball für eine Koalition liege ganz klar bei der DP. Sie sei der Königsmacher. Die Grünen werden nicht die Initiative ergreifen. Eine Beteiligung an einer Dreierkoalition wollen die Grünen aber nicht ausschließen. Wenn sie kontaktiert werden, würden sie sich der Diskussion nicht verschließen. Es gebe Schnittpunkte mit jeder Partei und keine unüberwindbaren Unterschiede.