Die Zahl der Beschäftigten ist im letzten Trimester um 0,5 Prozent und im Vergleich zum vorherigen Jahr um 1,8 Prozent gestiegen.
Neue Jobs wurden vor allem in spezialisierten Betrieben im Dienstleistungsbereich sowie im Verwaltungswesen und allgemein im öffentlichen Dienst geschaffen. Das erklärt laut Statec dieses positive Ergebnis.
Schwacher Bau- und Industriesektor
Allerdings ist das Resultat im Industrie- und Bausektor weniger erfreulich. So ist die Zahl der Angestellten im Industriebereich im Vergleich zum vorherigen Trimester um 0,2 Prozent zurückgegangen. Im Vergleich zum letzten Trimester 2012 ging die Zahl der Angestellten sogar um 1,0 Prozent zurück.
Obwohl der Statec im Bausektor einen leichten Zuwachs von 0,1 Prozent im Vergleich zum vorherigen Trimester erkennt, ist die Zahl der Angestellten im Vergleich zum letzten Trimester 2012 um 0,1 Prozent zurückgegangen.
Die Beschäftigungsrate im Finanz- und Versicherungssektor ist in einem Trimester um 0,3 Prozent und im Vergleich zum Vorjahr um 1,0 Prozent gestiegen.
Frauen und Ausländer
Vor allem Frauen (+2,3 Prozent) sollen laut Statec eher von dem Zuwachs profitieren als Männer (+1,5 Prozent). Der Grund: Der Frauenanteil ist in dynamischen Jobs eher größer als der der Männer. In den Bereichen, wo es nicht so gut läuft, wie z.B. der Bau- und Industriesektor, sind vorwiegend Männer anzutreffen, stellt Statec fest.
In Luxemburg lebende Ausländer profitieren ebenfalls von dem Wachstum (+2,9 Prozent). Bei Personen aus Drittländern wurde ein Zuwachs von 7,3 Prozent verzeichnet.
Zu Demaart
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