Dienstag20. Januar 2026

Demaart Zu Demaart

Headlines

Neujahr-Feiern weltweit

Neujahr-Feiern weltweit

Jetzt weiterlesen !

Für 0,99 € können Sie diesen Artikel erwerben.

Oder schließen Sie ein Abo ab.

ZU DEN ABOS

Sie sind bereits Kunde?

Mit spektakulärem Feuerwerk und rauschenden Silvesterpartys haben Menschen rund um den Globus den Beginn des Jahres 2014 gefeiert.

In Großstädten wie Sydney, Berlin, London und New York erstrahlten Tausende Raketen am Himmel.

Mit Jubel, Konfetti und ausgelassenem Gesang haben rund eine Million Menschen das neue Jahr auf dem New Yorker Times Square begrüßt. Um Mitternacht wurde traditionell ein leuchtender Kristallball an einem Fahnenmast auf einem Hochhaus heruntergesenkt und die klassischen Lieder «Auld Lang Syne» und «New York, New York» angestimmt.

Die US-Verfassungsrichterin Sonia Sotomayor, die im New Yorker Stadtteil Bronx aufgewachsen ist, ließ den mehr als 5000 Kilogramm schweren Kristallball per Knopfdruck nach unten sinken.Zuvor waren bei dem Spektakel bereits Musikstars wie Miley Cyrus, Melissa Etheridge und Macklemore und Ryan Lewis aufgetreten.

London: «Das erste Feuerwerk für viele Sinne»

Zum Glockenschlag von Big Ben hatten in London Zehntausende Menschen entlang der Themse in London das neue Jahr begrüßt. Wie in jedem Jahr hatte die Stadt vor der Kulisse von Wahrzeichen wie dem Riesenrad London Eye oder dem berühmten Turm mit der Glocke Big Ben zum Riesen-Feuerwerk mit Musik geladen.

Diesmal sollte das Erlebnis nicht nur für die Augen, sondern auch für den Geschmacks- und Geruchssinn sein. Dafür waren Nebel und Rauch mit Kirsch- oder Erdbeerduft vorbereitet worden, 40 000 Gramm Konfetti mit Bananengeschmack schwebten durch die Luft. Gefeiert wurde das Ganze als «das erste Feuerwerk für viele Sinne». Zu spüren war es für Zuschauer auf einer Fläche entlang der Themse von der Größe von drei Fußballfeldern. Wer es nicht in das Gebiet geschafft hatte, sondern in den anderen Bereichen stand, bekam Frucht-Bonbons und LED-Armbänder.

Neujahr bei knapp 30 Grad

In Brasilien haben 2,3 Millionen Menschen auf dem Copacabana-Strand von Río de Janeiro den Beginn des WM-Jahres gefeiert. Bei knapp 30 Grad gaben Musikbands, DJs, Sänger und Escolas de Samba auf drei Riesen-Bühnen den Ton an. Ein 16 Minuten langes Feuerwerk wurde Mitternacht (Ortszeit) computergesteuert im Einklang mit dem Soundtrack des Zeichentrickfilms «Rio 2» auf elf Flößen in der Atlantik-Bucht gezündet.

Mit den 24 Tonnen Feuerwerk wurde auch der Auftakt für Olympia 2016 in Río de Janeiro gefeiert. Der Filmkomponist John Powell und der Musiker Carlinhos Brown nahmen an der Feier teil.

Unfälle und Brände

Nicht immer glücklich verlief die Jahresendfeier. In Hamburg verlor ein 33-Jähriger kurz nach Mitternacht beim Hantieren mit einem Böller den Mittelfinger einer Hand. Ein weiterer 55 Jahre alter Mann zog sich beim Zünden einer Raketenbatterie schwere Verletzungen und Verbrennungen im Gesicht zu. In Thüringen brannten wegen Böllern viele Balkone. In Sachsen-Anhalt brannte in Dessau-Roßlau ein Möbelhaus.

In Berlin rückte die Feuerwehr nach ersten Angaben 450 Mal wegen Bränden aus, insgesamt waren es 1667 Einsätze. In Hamburg rückte die Feuerwehr insgesamt 1099 Mal aus – im vergangenen Jahr waren es 1076 Einsätze gewesen.

In Frankreich starben sieben Menschen durch Gewalt und Feuerwerk. In Paris wurde bei den Feiern ein 20-Jähriger bei einem Streit durch einen Messerstich getötet. Im Elsass starb ein 29-Jähriger, der durch einen explodierenden Feuerwerkskörper tödliche Verletzungen erlitt.

Auf den Philippinen riss eine explodierende Bombe bei einer Silvesterparty laut Polizei sieben Menschen in den Tod, fünf weitere wurden verletzt. Unklar waren die Hintergründe der Tat in der Provinz Basilan 900 Kilometer südlich von Manila.

Im niederländischen Rotterdam behinderten Randalierer Feuerwehrleute daran, Brände zu Löschen.

Bevor auch in Luxemburg die Sektkorken bei den Feiern knallten, hatten schon viele andere Länder das neue Jahr begrüßt: Als Erste waren die Einwohner von Samoa und auf den Line-Inseln Kiribatis im Pazifik dran gewesen – und zwar am Dienstag um 11.00 Uhr unserer Zeit (MEZ), einige Stunden später folgte Sydney um 14.00 Uhr MEZ mit seinem legendären, schillernden Feuerwerk rund um die Oper.