Dass die Zahl der Geldinstitute in der Eurozone rückläufig ist, ist nicht neu. Seit die Eurozone im Jahr 1999 offiziell gegründet wurde, ist ihre Zahl um 3.066 Einheiten gesunken. Das teilte die Europäische Zentralbank am Dienstag in einer Pressemeldung mit.
Auch Luxemburg ist von diesem Schrumpfungsprozess betroffen. Insgesamt hat die Zentralbank hierzulande innerhalb eines Jahres einen Rückgang um 70 Finanzinstitutionen auf 360 Stück gezählt. Im Vorjahr handelte es sich um einen Rückgang von 124 Einheiten.
Nicht nur Banken
Dabei gilt es jedoch zu bemerken, dass Europas Zentralbank, wenn sie über „monetäre Finanzinstitute“ redet, sowohl Banken als auch Geldmarktfonds meint. Auch gilt es zu bemerken, dass die verschwundenen Einheiten nicht in die Insolvenz gingen – meist handelt es sich stattdessen um Fusionen.
Was nun die Zahl der in Luxemburg ansässigen Banken betrifft, so ist die Tendenz positiv. Im Jahr 2013 ist die Zahl der Banken wieder von 141 auf 147 (Ende November 2013) gestiegen. Auch ist das Volumen der Gelder, die in Luxemburger Fonds investiert sind, letztes Jahr erneut auf einen neuen Höchststand angestiegen.
Zu Demaart
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