Etienne Schneider beschäftigte sich am Mittwoch neben der Affäre in der Militärmusik mit mit einer weiteren Armeepersonalie: Er hatte ein Gespräch mit dem geschassten Colonel Nico Ries. Er entschuldigte sich formell bei ihm für das erlittene Unrecht. Ries nahm den Vorschlag an, in der «Direction de la défense» den Posten des «directeur de l’armement» zu bekleiden und die Ankaufpolitik der Armee zu modernisieren.
Im Januar 2008 war der damalige Luxemburger Armeechef Nico Ries durch den ehemaligen Verteidigungsminister Jean-Louis Schiltz (CSV) seines Amtes enthoben und mit anderen Aufgaben betraut worden. Eine Entscheidung, die Ries nicht akzeptieren wollte. Nachdem er beim Verwaltungsgericht in erster Instanz abgewiesen worden war, sollte er in Berufung gehen und dort zu seinem Recht kommen.
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