Der Journalist Jean-Claude Wolff ist am Freitagabend gestorben. Der Mitarbeiter des soziokulturellen Radios soll am Freitagabend auf der Arloner Autobahn zwischen der Aire de Capellen und der Ausfahrt Mamer wegen eines Unwohlseins die Kontrolle über sein Gefährt verloren haben und gegen die kalifornische Mauer geprallt sein. Er verstarb noch an der Unfallstelle.
Jean-Claude Wolff war in den Jahren 1991 bis 1997 als Journalist in der Lokalredaktion des Tageblatts tätig, wechselte dann zum Radio über. Bei seinen Kollegen war er wegen seiner Sachkompetenz und seiner Jovialität beliebt. Zuletzt beleuchtete er für 100.7 den Bommeleeër-Prozess. Sein Berufsleben hatte Wolff als Gemeindebeamter in der Stadt Luxemburg begonnen.
Wolff setzte sich auch während langen Jahren für die Belange seiner Berufskollegen ein. Er war unter anderem Präsident des Journalistenverbands ALJ und des im Jahr 2004 gegründeten Journalistensyndikats. Zuletzt war er Generalsekretär des SJ. Aktiv war Wolff auch in der Vereinswelt, wo sein Interesse unter anderem dem Fussball galt. Bei den letzten Sozialwahlen war er in die Berufskammer der Angestellten gewählt worden.
Der trauernden Familie und seinen Redaktionskollegen entbietet die Tageblatt-Redaktion ihr Beileid.
Zu Demaart
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