Ein Projekt liegt bereits auf dem Tisch. Das bereits im März 2013 von der FLF vorgelegte Vorhaben sieht die Erneuerung des Stade Josy Barthel vor, ein Projekt, das bisher von der Regierung und dem hauptstädtischen Schöffenrat getragen wurde. Nun hat die neue Stadtführung die Karten neu gemischt. Man suche eine Alternative zum Gelände an der Arloner Straßen, hatte Bürgermeisterin Lydie Polfer vor knapp zwei Wochen gesagt und damit für Unruhe bei der Fussballföderation gesorgt.
Was die Stadtführung genau plant, wollte Polfer auch am Montag nicht sagen. Auf eine Frage des Gemeinderats Justin Turpel, déi Lénk, und Armand Drews (LSAP) hin sagte Polfer lediglich, dass in einigen Wochen Bewegung in diese Angelegenheit kommen werde. Klar sei, dass es sich um ein dringendes Dossier handele.
Auch um eine Preistreiberei um mögliches Gelände zu vermeiden, verweigerte Polfer Details. Nur so viel: In wenigen Wochen werde geklärt, ob nicht nur ein Fussballstadion sondern auch andere Sportsinfrastrukturen auf demselben Standort entstehen können. An einen konkreten Vorschlag hatte dieser Tage erneut der ehemalige Stadtrat René Kollwelter (LSAP) erinnert: Kockelscheuer. Die von ihm getragene asbl. Kockelarena plädiert für den Bau eines Fussballstadions samt Velodrom, Leichtathletik-Arena und Rugby-Feld. Der Vorteil: mehr als 50 Hektar sind in Gemeinde- und Staatbesitz.
Zu Demaart












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