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Vierer-Gruppe soll Finanzplatz stabilisieren

Vierer-Gruppe soll Finanzplatz stabilisieren

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LUXEMBURG - Ein Komitee für systemische Risiken soll den Finanzplatz auf mögliche Gefahren aufmerksam machen. Der Ministerrat nahm am Mittwoch einen entsprechende Gesetzentwurf an.

Was auf europäischer Ebene mit dem Europäischen Komitee für systemische Risiken bereits besteht, soll nun auch im Kleinen realisiert werden. Ein nationales Komitee für systemische Risiken soll in Luxemburg die Widerstandskraft des Finanzsektors stärken, so die offizielle Mission des neuen Gremiums. Ihm gehören je ein Vertreter des Finanzministeriums, der Zentralbank, der Bankenaufsicht CSSF und des Versicherungskommissariats an.

Die Vierer-Gruppe soll mögliche Gefahren für den Finanzsektor erkennen und entsprechende Empfehlungen erteilen. Vorsitzender ist der Finanzminister, hieß es am Mittwoch im Anschluss an die Ministerratssitzung, bei der der entsprechende Gesetzesvorschlag angenommen wurde.

Ein weiteres, diesmal fünfköpfiges Gremium soll sich mit der Luftqualität beschäftigen. Insbesondere in Luxemburg-Stadt aber auch in Grenzorten mit starkem Autoaufkommen wie Remich zum Beispiel sind die Luftwerte schlecht. Die Gruppe mit Vertretern aus den Ressorts Umwelt, Transport, Wirtschaft, Landwirtschaft und Gesundheit soll sich der Sache annehmen.

Bettel: «Bin froh, dass ich nicht mehr krank bin»

Wohl nicht den Ministerrat aber die Medien beschäftigte am Mittwoch die Frage, was der Premierminister Xavier Bettel über die jüngsten Aussagen des Luxemburger Erzbischofs Jean-Claude Hollerich zum Thema Homosexualität zu sagen habe. Er sei zufrieden, dass er nun nicht mehr als krank betrachtet werde, so Bettel. Er hoffe, dass auch andere in der Kirche das so sehen. Hollerich hatte sich in einem RTL-Gespräch am Mittwoch für die bisherige Haltung der Kirche gegenüber der Homosexualität entschuldigt. Homosexualität sei keine Krankheit, hatte er gesagt.