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Elf Journalisten und Redaktionen nominiert

Elf Journalisten und Redaktionen nominiert
(dpa/Symbolbild)

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Am 7. März wird in Luxemburg zum ersten Mal ein Journalistenpreis in der Kategorie Investigativer Journalismus vergeben. Elf Medienschaffende und Redaktionen sind nominiert.

Im vergangenen Jahr wurde die Idee eines Journalistenpreises in Luxemburg in die Realität umgesetzt. Dieser Preis, der alle zwei Jahre von der ALJ (Association luxembourgeoise des journalistes) vergeben werden soll, trägt 2014 den Titel «Preis für investigativen Journalismus» und wird am kommenden 7. März im Amphitheater der Coque auf Kirchberg überreicht.

Auf die Gewinner (1. Preis und Preis der Jury) wartet eine Auszeichnung, verbunden mit einem Geldpreis. Dies geschieht im Beisein von u.a. Mitgliedern der Regierung, der Abgeordnetenkammer, des Staatsrates sowie dem neuen Generalsekretär des europäischen Journalistenverbandes, Ricardo Gutiérrez. Er wird sich als Gastredner mit den Problemen beschäftigt, die der Journalismus in Europa zu meistern hat.

Elf Nominierungen

Die Jury setzte sich zusammen aus Roger Infalt (Tageblatt), Serge Pauly (RTL), Laurent Graaff (Revue), Annette Duschinger (Journal), Jean-Claude Ernst (Freelance), Janina Strötgen (Tageblatt). Sie hielten folgende Nominierungen* zurück: Marc Thoma (RTL), Christian Muller (Tageblatt), Véronique Poujol (paperJam), Finn Overdick (tageblatt.lu), Jean-Claude Franck (Radio 100komma7), Nico Graf (RTL), Dan Wiroth und Guy Weber (RTL) sowie die Redaktionen des Le Jeudi und des Radiosenders 100komma7.

*)Josy Braun (posthum). Der langjährige Tageblatt-Journalist war u.a. maßgeblich an der Aufdeckung der sogenannten Förster-Affäre und am Wiederauffinden der während Jahren unter der Tribüne des Josy-Barthel-Stadions deponierten «Gëlle Fra» beteiligt.

Die «Association luxembourgeoise des journalistes», kurz ALJ, ist die älteste und mit rund 150 Mitgliedern die größte Journalistenvereinigung Luxemburgs. Sie vertritt Luxemburg auch in den Reihen der europäischen und internationalen Journalistenföderationen.