Gafi (groupe d’action financière) ist eine zwischenstaatliche Organisation, die Normen gegen Geldwäsche und die Finanzierung von Terrororganisationen ausarbeitet und deren Einhaltung durch ihre Mitgliedsstaaten prüft.
Luxemburg wurde Ende Februar bescheinigt, alle Gafi-Kriterien einzuhalten. Das Land habe bedeutende Fortschritte bei der Bekämpfung von Geldwäsche und der Finanzierung des Terrorismus getan, heißt es in einer Mitteilung des Presse- und Informationsdienstes der Regierung am Donnerstag.
Aufsicht verbessert
Insbesondere sei die Überwachung durch die Aufsichtsbehörde des Finanz- und Versicherungssektors qualitativ verstärkt worden. Auch seien die Mechanismen zum Einfrieren der Guthaben von Terrororganisationen überprüft worden.
Mitglieder von Gafi sind Argentinien, Australien, Belgien, China, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Hongkong, Irland, Island, Italien, Japan, Kanada, Luxemburg, Mexiko, Neuseeland, Niederlande, Norwegen, Portugal, Russland, Schweden, Schweiz, Singapur, Spanien, Südafrika, Türkei und USA sowie die EU-Kommission und der Golfkooperationsrat an. Korea und Indien haben Beobachterstatus.
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