Donnerstag22. Januar 2026

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Neues Geschäftsfeld für Luxemburg

Neues Geschäftsfeld für Luxemburg
(Tageblatt)

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Romain Poulles, Präsident des EcoInnovation Cluster in Luxemburg, glaubt fest an ein neues Geschäftsfeld für Luxemburg. Gerade war er auf der Ressource-Messe in London.

„Das Cluster ist ein Netzwerk von Unternehmen, die in den Bereichen des Clusters aktiv sind. Innerhalb des letzten Jahres haben wir unseren Fokus besonders auf die Bereiche Mobilität, Smart Grid – also das ökologische Anlegen von ganzen Stadtvierteln -, und Circular Economy gelegt. Letztere waren auf der Ressource-Messe ein großes Thema“, sagte er. Dabei geht es um Rohstoffrückgewinnung auf der einen und Müllvermeidung auf der anderen Seite.

Logo" class="infobox_img" />Romain Poulles.

Ein Beispiel: Heute werden bei Gebäuden die Isolationsmaterialien noch auf den Beton geklebt. Das lässt nicht schwer bis gar nicht trennen. Wenn man anders baut, ist es leichter recycelbar. „In Zukunft können wir uns Gebäude vorstellen, die nicht mehr abgerissen, sondern Stück für Stück demontiert werden“, erklärt Poulles.

„Wir fangen an, in Kreisläufen zu denken, die vierzig bis fünfzig Jahre dauern. Dafür brauchen wir dann auch neue Finanzierungs- und Versicherungsmodelle. Hier kann das Wissen, das es am Finanzplatz gibt, gut angewendet werden. Einige Banken wie die BGL BNP Paribas oder die BIL sowie beratend tätige Unternehmen wie KPMG und PricewaterhouseCoopers sind hier schon sehr aktiv.“ In Luxemburg gäbe es Wissen um Steueranreize, geistiges Eigentum und legale Rahmen. Das fehle selbst interessierten Unternehmen.

Langfristiges Modell

Er hält die neue Kreislaufwirtschaft für ein langfristiges Modell. „BMW hat beim I3 eine Demontagekette eingeplant. Da verändert sich das Denken. Und auf einmal ist es für Hersteller auch sehr interessant, langlebige, recycelbare Produkte zu schaffen.“ Frankreich habe ein eigenes Institut zum Thema Kreislaufwirtschaft. Großbritannien habe mehrere Regionalbeauftragte und die Regierung hier habe gerade einen Wettbewerb zum Thema mit Geldpreisen veranstaltet.

Das vollständige Interview lesen Sie am Montag im Tageblatt.